Bürgermeisterin von Chicago lässt Statue von Christopher Kolumbus entfernen

Von 24. Juli 2020 Aktualisiert: 24. Juli 2020 15:59
In Chicago wurde die Statue des italienischen Seefahrers und Entdeckers Christopher Kolumbus entfernt. Die "Black Lives Matter"-Bewegung zeigt sich erfreut über diesen Schritt.

Ein Sieg für die „Black Lives Matter“-Bewegung: Die Bürgermeisterin von Chicago, im US-Bundesstaat Illinois, hat die Statue von Christoph Kolumbus abmontieren lassen. Am Freitag (24.7.) wurde das Denkmal von Stadtarbeitern aus einem Park in Chicago entfernt. Kurz davor drohten BML-Aktivisten damit, die Statue selbst abzureißen.

Die Entscheidung, die Statue des italienischen Seefahrers zu entfernen, wurde Berichten zufolge von Bürgermeisterin Lori Lightfoot selbst getroffen.

Das Büro der demokratischen Politikerin reagierte nicht auf die Bitte um einen Kommentar.

Die Statue stand im Chicagoer Grant Park. Das Denkmal von Kolumbus wurde im Zuge der BML-Demonstrationen zu einem Sammelpunkt für Aktivisten. Beide Gruppen versammelten sich dort, diejenigen die wollten, dass das Denkmal stehen bleibt und jene, die es abreißen wollten.

Schließlich wurde die Statue von städtischen Beamten demontiert. Die Arbeiter verwendeten einen Kran und starke Seile, um die Statue von ihrem Sockel zu heben und wegzutransportieren. Was mit dem Denkmal danach geschah, ist unklar.

Eine Gruppe versammelte sich bei der Statue und jubelte, als sie entfernt wurde. „Das Entfernen der Statue ist das Ergebnis der Bemühungen schwarzer und indigener Aktivisten, die die wahre Geschichte von Kolumbus kennen und wissen, was er repräsentiert“, sagte Stefan Cuevas-Caizaguano, einer der Aktivisten, gegenüber dem US-Sender „Fox 32“.

Pasquale Gianni, Mitglied des Gemeinsamen Bürgerkomitees, einer Organisation der Italo-Amerikaner, reagierte heftig auf das Entfernen der Kolumbus-Statue. In einer Erklärung an die Nachrichtenagenturen ließ er verlauten: Die Italo-Amerikanische Gemeinschaft „fühlt sich verraten“. Weiter beklagte Gianni: „Das Bürgermeisteramt gibt einer lautstarken und destruktiven Minderheit nach. Das ist nicht die Art und Weise, wie der demokratische Prozess funktionieren sollte“.

Gianni berichtete auch: Bürgermeisterin Lightfoot habe ihm erklärt, dass das Denkmal von Kolumbus und eine weitere Statue in Little Italy aus Gründen der „öffentlichen Sicherheit“ entfernt wurden.

Die Anordnung der Entfernung von Denkmälern in Chicago zeigt eine gewisse Kehrtwende der Bürgermeisterin: „Ich weiß, dass das Thema Kolumbus und der Kolumbus-Tag ein großes Diskussionsthema ist. Aber ich denke, dass die Art und Weise, wie wir unsere jungen Leute erziehen, insbesondere über die Geschichte, darin besteht, sie über die gesamte Geschichte aufzuklären“, sagte Lightfoot letzten Monat vor Reportern.

Bürgermeisterin Lightfoot sagte, sie hoffe, dass die Menschen nicht versuchen würden, die Geschichte auszulöschen, sondern sie „voll und ganz anzunehmen“, und äußerte sich besorgt darüber, dass das Entfernen der Statue spaltend sein würde.

Das Original erschien zuerst in The Epoch Times USA (deutsche Bearbeitung von so)
Originalartikel: Christopher Columbus Statue in Chicago Taken Down, Reportedly on Mayor’s Orders

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