China-Experte Chang: „KP-Regime könnte Anschläge auf US-Armee planen und Proteste unterstützen“

Der Buchautor und China-Experte Gordon Chang warnt vor möglichen Anschlägen des KP-Regimes auf Angehörige der US-Armee. Im Jahr 2018 habe es bereits einen Laser-Angriff auf Piloten über Dschibuti gegeben. Auch soll das Regime bei den Protesten in den USA mitmischen.
Titelbild
Paramilitärische Polizeieinheiten Chinas am 26. Juli 2020 in der Nähe des US-Konsulats in Chengdu in der südwestchinesischen Provinz Sichuan.Foto: NOEL CELIS/AFP über Getty Images
Von 29. Juli 2020

Im zu „Fox Business“ gehörigen Format „Varney & Co.“ warnt Autor und China-Experte Gordon Chang vor möglichen Aggressionen des KPC-Regimes gegen militärische Ziele der USA oder Angehörige der Armee.

Chinas Führung habe, so Chang, bereits in den vergangenen Jahren „sehr gefährliche Aktivitäten, insbesondere gegen die US-Marine und die US-Luftwaffe“ unternommen. Der Autor verglich das Regime in Peking mit dem im Japan der 1930er Jahre.

„Laserangriffe auf Piloten der US-Armee offenbar in Tötungsabsicht“

Chang, der im März sein jüngstes Buch „The Great U.S.-China Tech War“ herausgebracht hatte, erklärte gegenüber dem Sender: „Wenn eine militante Macht Menschen in großer Zahl töten will, hat sie dabei üblicherweise Erfolg.“ Das Regime in Peking habe in den vergangenen Jahren bereits mehrfach gezielte Attentate aus dem Bereich der technologischen Kriegsführung gegen US-Ziele verübt.

Als Beispiel nennt Chang einen Vorfall aus dem Frühjahr 2018, als zwei US-Piloten an Bord einer C-130-Maschine über Dschibuti mit einem Laser „militärischer Stärke“ angegriffen wurden. Der Angriff ereignete sich nahe der US-Basis Camp Lemonnier, der einzigen, die von den USA derzeit auf dem afrikanischen Kontinent betrieben wird. Das Regime in Peking hatte im Jahr 2016 ebenfalls in dem am Horn von Afrika gelegenen Land eine Militärbasis eröffnet.

„Wer versucht, Piloten an Bord einer amerikanischen Maschine zu blenden, versucht, diese zum Absturz zu bringen und die Mannschaft zu töten“, unterstreicht Chang und fügt hinzu: „Außerdem waren da zur gleichen Zeit diese Schallattacken gegen US-amerikanische Diplomaten im Konsulat von Guangzhou, die zu Schädigungen des Gehirns geführt hatten.“

Schallattacken auf Botschaft in Guangzhou weiter ungeklärt

Ähnliche Vorfälle hatte es auch in diplomatischen Einrichtungen auf Kuba gegeben. Dort hatte das Regime erst jede Beeinträchtigung bestritten, später nannte man den Lärm von Zikaden als mögliche Ursache. Im Juni 2018 wurden die betroffenen Diplomaten aus China ausgeflogen. Die Vorfälle wiederholten sich nicht mehr. Eine exakte Ursache konnte nicht eruiert werden.

Die Spannungen zwischen den USA und dem Regime in Peking haben in den vergangenen Monaten zugenommen. US-Außenminister Mike Pompeo hatte jüngst verkündet, die USA würden gegenüber der KP-Diktatur künftig eine neue Strategie des „Misstrauens und Überprüfens“ praktizieren. Von China hieß es daraufhin, die USA offenbarten auf diese Weise „rückwärtsgewandtes Denken“.

In Reaktion auf die Schließung des chinesischen Konsulats in Houston erklärte der Außenministeriumssprecher der kommunistischen Führung, Wang Wenbin: „Die derzeitige Lage der Beziehungen zwischen China und den USA ist nicht, was China sich wünscht, und die USA sind für all das verantwortlich.“

Feuerwehr durfte Brände nicht löschen

Man fordere die USA auf, hieß es weiter, ihre „falsche Entscheidung zurückzunehmen und die erforderlichen Bedingungen zu schaffen, um die bilateralen Beziehungen wieder auf Kurs zu bringen“.

Tatsächlich hatte die Schließungsanordnung geschäftiges Treiben auf dem Gelände der diplomatischen Vertretung ausgelöst. Der Verdacht steht im Raum, dass die Angehörigen der Botschaft in letzter Minute versuchten, Beweise dafür zu vernichten, dass die Einrichtung als Drehscheibe für Spionage- und Sabotageaktivitäten des KP-Regimes gegen die USA genutzt worden wäre.

Feuerwehren hatten sich am vergangenen Mittwoch (22.7.) zum Brandherd begeben. Es war ihnen aufgrund geltender Gesetze aber nicht erlaubt, das Gelände zu betreten, um das Feuer zu löschen.

Die Sprecherin des US-Außenministeriums, Morgan Ortagus, erklärte gegenüber Fox News, die Entscheidung, das Konsulat zu schließen, sei getroffen worden, um „amerikanisches intellektuelles Eigentum und die Sicherheit privater amerikanischer Informationen“ zu schützen.

Chang: China will Trumps Wiederwahl verhindern

Autor Gordon Chang erklärte in der Varney-Show, er gehe davon aus, dass das Regime in Peking versuche, eine Wiederwahl von Präsident Donald Trump zu verhindern. Die Führung der KPC habe „eine bösartige Desinformationskampagne über das Coronavirus betrieben und eine weitere über die George-Floyd-Proteste“.

Es sei noch nicht bestätigt, erklärte Chang, aber es gebe Hinweise, wonach das geschlossene Konsulat in Houston auch Verbindungen zu US-Protestgruppen unterhalten habe: „Wir haben gesehen, dass China versucht hat, Ressourcen beizusteuern, die für eine Protestbewegung nützlich sind. Wir wissen es nicht sicher, aber es gibt vieles, das untersucht werden muss.“



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