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Pro-russische Hacker bekennen sich zum Angriff

Dänische Behörden melden Cyberattacke auf mehrere Regierungs-Internetseiten

In Dänemark sind bei einer Cyberattacke, zu der sich pro-russische Hacker bekannten, die Internetseiten mehrerer Regierungsbehörden sowie eines Rüstungsunternehmens angegriffen worden.

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Cyberattacken (Illustration)

Foto: Nicolas Armer/dpa

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Lesedauer: 1 Min.

Mehrere dänische Unternehmen und Websites seien aufgrund der Cyberattacke derzeit von „Ausfällen und Betriebsstörungen“ betroffen, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung der dänischen Zivilschutzbehörde. Die Situation werde in Zusammenarbeit mit den Militärnachrichtendiensten „genau beobachtet“.

Pro-russische Hackergruppe bekannte sich zu der Cyberattacke

Die pro-russische Hackergruppe NoName057 erklärte am Morgen in Onlinediensten, sie habe die Internetseiten mehrerer dänischer Institutionen, darunter des Verkehrsministeriums, ins Visier genommen. Den Angaben zufolge wurden zudem eine staatliche Website für Verwaltungsangelegenheiten, borger.dk, sowie das dänische Rüstungsunternehmen Terma angegriffen, das die Störungen bestätigte.
Der Leiter der Kommunikationsabteilung des Rüstungsunternehmens, Tobias Brun-Falkencrone, teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, dass das Unternehmen wisse, dass sich eine russische Hackergruppe zu dem Angriff bekannt habe. Es sei aber „noch zu früh, um zu sagen, ob sie verantwortlich sind“, betonte er. Durch den Angriff seien keine Daten verloren gegangen.
Am Mittwoch hatte sich dieselbe Hackergruppe zu einer Cyberattacke gegen die Internetseiten mehrerer dänischer Gemeinden bekannt – weniger als eine Woche, bevor in dem skandinavischen Land Kommunalwahlen stattfinden.
Dänemark gehört zu den wichtigsten Unterstützern der Ukraine in ihrem seit mehr als dreieinhalb Jahren andauernden Krieg gegen Russland.(afp/red)
 
 

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