Internationaler Starfsgerichtshof in Den Haag, NiederlandeFoto: JERRY LAMPEN/AFP/Getty Images

Deutscher Völkerrechtler wird Richter am Internationalen Gerichtshof

Epoch Times13. November 2020 Aktualisiert: 12. November 2020 23:21

Der deutsche Jura-Professor Georg Nolte ist zum Richter am Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag gewählt worden. In der UN-Vollversammlung sprachen sich am Donnerstag 160 von 193 Staaten für den Völkerrechtler aus. Außenminister Heiko Maas (SPD) gratulierte Nolte in einer Mitteilung und nannte ihn einen „weltweit höchst angesehenen Völkerrechtler“. Noltes neunjährige Amtszeit beginnt am 6. Februar.

Das Wahlergebnis sei ein „Vertrauensbeweis für Deutschland und die deutsche Völkerrechtswissenschaft“, erklärte Maas weiter. Er lobte auch die „Integrität und Unparteilichkeit“ des 61-Jährigen, der aus Bonn stammt und seit 2008 an der Berliner Humboldt Universität lehrt.

Neben Nolte wurden vier weitere Richter aus China, Japan, Uganda und der Slowakei gewählt. Der IGH besteht aus 15 Mitgliedern; alle drei Jahre werden fünf Richterstühle neu besetzt. Er ist die höchste Rechtsinstanz der Vereinten Nationen und für Streitigkeiten zwischen UN-Mitgliedstaaten und Verstöße gegen UN-Verträge zuständig. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion