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Regierung will sparen 

Dreitägiger Streik in Belgien: Zug- und Flugverkehr betroffen

Belgien streikt gegen die Sozialreformen der Regierung. Mehrere ICEs auf der Bahnstrecke zwischen Brüssel und Köln fallen aus. Auch die beiden größten Flughäfen des Landes sind betroffen.

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Sperrung innerhalb der U-Bahn-Station Arts-Lois - Kunst-Wet im Rahmen einer Kundgebung während des von den Gewerkschaften des öffentlichen Nahverkehrs ausgerufenen 72-stündigen nationalen Streiks in Brüssel, Montag, 24. November 2025.

Foto: Emile Windal / BELGA MAG / Belga / AFP via Getty Images

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Lesedauer: 1 Min.

In Belgien hat ein dreitägiger Streik gegen die Sozialreformen der Regierung begonnen, dessen Auswirkungen bis nach Deutschland zu spüren sein werden.
Der belgische Bahnbetreiber SNCB kündigte an, am 24. November fahre nur die Hälfte, auf einigen Strecken nur ein Drittel der Züge. Mehrere ICEs auf der viel befahrenen Bahnstrecke zwischen Brüssel und Köln wurden ebenfalls gestrichen.
Die Gewerkschaften werfen der Regierung von Premierminister Bart de Wever vor, mit ihren Reformen eine „soziale Zerstörung“ voranzutreiben.

Regierung will 9,2 Milliarden Euro sparen

Die aus fünf Parteien bestehende Koalition einigte sich nach wochenlangen Diskussionen auf eine mehrjährige Haushaltsstrategie, die Einsparungen in Höhe von 9,2 Milliarden Euro bis 2029 vorsieht.
Nach dem Schienenverkehr werden morgen Krankenhäuser, Kindertagesstätten und Schulen bestreikt.
Für den 26. November haben die Gewerkschaften zu einem Generalstreik aufgerufen, von dem auch die beiden größten Flughäfen des Landes, Brüssel-Zaventem und Charleroi, betroffen sein werden. Es wird erwartet, dass der Flugverkehr dort komplett eingestellt wird. (afp/red)

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