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Haushaltsdebatte in Paris

Dritter landesweiter Protesttag in Frankreich: 160 Demonstrationen angemeldet

In Frankreich wurde zum dritten landesweiten Prozesstag gegen Macrons Wirtschaftspolitik aufgerufen. Mehrere Gewerkschaften planen Kundgebungen und Streiks.

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Ein Plakat mit der Aufschrift „Ungerechtigkeit“: In Frankreich sind heute erneut viele Protesten gegen die Regierungspolitik geplant.

Foto: Ian Langsdon/AFP via Getty Images

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In Frankreich wollen am Donnerstag erneut zahlreiche Menschen auf die Straßen gehen, um gegen die von Präsident Emmanuel Macron betriebene Wirtschaftspolitik zu protestieren. Mehrere Gewerkschaften haben zu Kundgebungen und Streiks aufgerufen.
Es ist der dritte landesweite Protesttag seit der Amtsübernahme von Premierminister Sébastien Lecornu. Bislang sind etwa 160 Demonstrationen angemeldet.
Lecornus Haushaltsentwurf ist noch nicht bekannt. Eine erste Fassung soll heute dem Staatsrat vorgelegt werden. Lecornu will morgen noch mit den Sozialisten verhandeln, denen bei der Haushaltsdebatte eine entscheidende Rolle zukommt.
Mit der Vorstellung einer neuen Regierungsmannschaft wird am Samstag gerechnet. Mehrere führende Kabinettsmitglieder dürften ihre Posten behalten. Frankreich einen neuen Verteidigungsminister, da zuvor Lecornu selbst dieses Amt innehatte. (afp/red)

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