Erdoğan bei Moschee-Eröffnung in Cambridge: „Es gibt keinen islamischen Terror“

Bei der Eröffnung der neugebauten Zentralmoschee von Cambridge am Dienstag (5.12.) erklärte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, der Begriff „islamischer Terror“ sei ein Widerspruch in sich. Ein Muslim, so Erdoğan, könne kein Terrorist sein und der Islam bringe keine Terroristen hervor.

Wie die „Hürriyet“ berichtet, hatte Erdoğan zusammen mit seiner Frau Emine, dem Vorsitzenden der türkischen Religionsbehörde, Ali Erbaş, und weiteren ranghohen Persönlichkeiten der türkischen Politik an der Zeremonie teilgenommen.

„Wir akzeptieren den Begriff eines islamischen Terrorismus nicht, auch wenn einige eifrig bemüht sind, ihn weiterhin zu verbreiten“, erklärte Erdoğan und verwies darauf, dass die Türkei im syrischen Al-Bab 3000 Terroristen des „Islamischen Staates“ (IS) getötet habe.

Reformislamische Gegner mit IS und NSU gleichgesetzt

Man unterscheide nicht zwischen „guten und bösen Terroristen“, so Erdoğan weiter. Alle Terroristen seien „blutdürstige Vampire“, ergänzte er, wobei er als Beispiele den IS, PKK und YPG, Neonazis, aber auch die gewaltfreie islamische Reformbewegung des in den USA lebenden Predigers Fethullah Gülen nannte, die im amtlichen Sprachgebrauch der türkischen Regierung als „FETÖ“ (Fethullaistische Terrororganisation) bezeichnet wird. Die Regierung in Ankara beschuldigt diese, den Putschversuch von Teilen der türkischen Armee im Jahr 2016 organisiert zu haben. Westliche Nachrichtendienste halten die Vorwürfe für konstruiert.

Während er jedweden Zusammenhang zwischen Islam und Terroristen, die sich auf diesen beziehen, in Abrede stellte, übte Erdoğan Kritik an zunehmenden islamfeindlichen Stimmungen und Übergriffen in Europa. „Rassismus, Diskriminierung und Islamophobie“, so der türkische Präsident, hätten sich wie Giftpflanzen auch in Ländern verbreitet, die einst als Wiegen der Demokratie galten.

Arbeitsstätten, Wohnhäuser und Gebetsstätten von Muslimen und Ausländern würden fast täglich von Rassisten und Faschisten ins Visier genommen. „Muslimische Frauen werden angegriffen, nur weil sie Kopftücher tragen“, fügt Erdoğan hinzu. Ähnliche Attacken träfen auch Juden, Dunkelhäutige und jeden, der irgendwie anders aussehe.

„Beste Antwort auf den Aufstieg der Islamophobie“

Er verwies unter anderem auf die Angriffe auf Moscheen in Neuseeland, Kirchen in Sri Lanka oder Synagogen in den USA:

Wenn Gebetsstätten niedergebrannt und bombardiert werden und Bürger dort einen gewaltsamen Tod finden, bedeutet das, dass für die Menschheit die Alarmglocken läuten. […] Der Terrorismus ist der Feind von uns allen.“

Die neue Moschee in Cambridge, die zudem „ökofreundlich“ sei und auch in ihren Gartenanlagen 1000 Muslimen Platz zum Gebet biete, sei „die beste Antwort auf den Aufstieg der Islamophobie“, so Erdoğan.

Sie wurde 2008 von Timothy Winter, der auch als Scheich Abdal Hakim Murad bekannt ist und damals bereits Dekan der Islamischen Universität Cambridge war, als Projekt ins Gespräch gebracht. Der damalige türkische Premierminister Recep Tayyip Erdoğan und der ebenfalls bei der Eröffnung anwesende Musiker Yusuf Islam, früher bekannt als Cat Stevens, sagten zu, bei der Akquise von Spenden mitwirken zu wollen.

Neben dem Musiker und der Türkei beteiligte sich auch der Qatar National Fund an der Finanzierung des Bauvorhabens.

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Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/ausland/erdogan-bei-moschee-eroeffnung-in-cambridge-es-gibt-keinen-islamischen-terror-a3089497.html