Ein Mitglied der Europäischen Grenz- und Küstenwache FRONTEX
Ein Mitglied der Europäischen Grenz- und Küstenwache Frontex an der albanisch-griechischen Grenze (Symbolbild).Foto: GENT SHKULLAKU/AFP über Getty Images

EU-Außengrenze: Frontex in illegale Zurückweisungen von Migranten verwickelt

Epoch Times23. Oktober 2020 Aktualisiert: 23. Oktober 2020 18:39

Die Europäische Grenzschutzagentur Frontex ist laut einem Medienbericht in illegale Zurückweisungen von Migranten durch die griechische Küstenwache verwickelt. Das ergab eine am Freitag veröffentlichte gemeinsame Recherche des ARD-Politikmagazins „Report Mainz“, des Magazins „Spiegel“, von „Lighthouse Reports“, „Bellingcat“ und des japanischen Fernsehsenders TV Asahi. Frontex-Beamte seien seit April nachweislich bei mindestens sechs der sogenannten Pushbacks in der Ägäis in der Nähe gewesen, berichteten die Medien.

Auf Videos sei zu sehen, wie ein Frontex-Schiff ein Migrnatenboot blockiert und in einer weiteren Szene mit hohem Tempo an ihm vorbeifährt und Wellen erzeugt, statt die Menschen zu bergen. Anschließend habe die griechische Küstenwache das Schlauchboot in Richtung Türkei zurückgedrängt, berichteten die Medien weiter.

Gespräche mit Frontex-Mitarbeitern und interne Dokumente legten zudem nahe, dass diese ihre Berichte schönen, bevor sie an die Frontex-Zentrale in Warschau geschickt werden. Frontex habe die einzelnen Vorfälle auf „Spiegel“-Anfrage nicht dementiert. Die Agentur habe stattdessen mitgeteilt, die Beamten schützten die Grundrechte von Migranten und respektierten das Recht auf Nichtzurückweisung. Die griechische Regierung wies dem Bericht zufolge die Vorwürfe zurück und erklärte, sie halte sich an die Gesetze und nehme keine illegalen Zurückweisungen vor.

Die Linke im EU-Parlament forderte nach Bekanntwerden der Vorwürfe die Entlassung von Frontex-Chef Fabrice Leggeri. Die Recherche der Medienhäuser beweise, dass Frontex nicht nur Kenntnis von den illegalen Zurückweisungen gehabt, sondern sich mitschuldig gemacht habe, erklärte die deutsche EU-Abgeordnete Cornelia Ernst. Leggeri habe das EU-Parlament belogen und behauptet, der Agentur seien keine Pushbacks bekannt. (afp)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Unsere Buchempfehlung

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Auch in der modernen Zeit führt er – verborgen oder offen – auf jedem erdenklichen Gebiet seinen Kampf gegen die Menschheit: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär, Bildung, Kunst, Kultur, Medien, Unterhaltung, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation. Er fördert Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen, destabilisiert Länder und führt sie in Krisen. Er heftet sich - einer zehrenden Krankheit gleich - an die staatlichen Organe und die Gesellschaft und verschwendet ihre Ressourcen für seine Zwecke.

In ihrer Verzweiflung greifen die Menschen dann zum erstbesten „Retter“, der im Mantel bestimmter Ideologien erscheint, wie Kommunismus und Sozialismus, Liberalismus und Feminismus, bis hin zur Globalisierungsbewegung. Grenzenloses Glück und Freiheit für alle werden versprochen. Der Köder ist allzu verlockend. Doch der Weg führt in die Dunkelheit und die Falle ist bereits aufgestellt. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]