Präsident Erdogan, TürkeiFoto: ADEM ALTAN/AFP/Getty Images

EU-Türkei-Deal: Auswahlkriterien der ersten Türkei-Syrer getroffen

Epoch Times5. Mai 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 15:28
Am Mittwoch verständigte man sich die EU und die Türkei auf ein Auswahlverfahren bezüglich der Umsiedlung von syrischen Flüchtlingen im Rahmen des EU-Türkei-Abkommens.
Demnach sollten vorerst nur Syrer umgesiedelt werden, die vor dem 29. November 2015 in der Türkei Schutz gesucht hätten. Bevorzugt werden würden Mädchen und Frauen in Gefahr, Überlebende von Gewalt und Folter sowie kranke und behinderte Menschen, meldete die österreichische "Kronenzeitung".
Von der Regelung ausgeschlossen sind dagegen Personen, die schon früher in die EU eingereist sind oder es versucht haben.
Die Flüchtlinge müssen sich auch damit einverstanden erklären, ihren Zielort in der EU nicht selbst aussuchen zu können.
Alles in allem vernünftige Überlegungen zur Umsetzung der geplanten Umsiedlungen. Jedoch steht und fällt alles mit der Zuverlässigkeit und Loyalität des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und da bestehen mancherorts Zweifel. (sm)

EU-Kommission empfiehlt Visafreiheit für Türken

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