Abzug: Frankreich, seine europäischen Partner und Kanada beenden den militärischen Einsatz in Mali.
Abzug: Frankreich, seine europäischen Partner und Kanada beenden den militärischen Einsatz in Mali. Symbolbild.Foto: Uncredited/AP/dpa/Archiv

Europäer und Kanada beenden Anti-Terror-Einsatz in Mali

Epoch Times17. Februar 2022 Aktualisiert: 17. Februar 2022 9:28
Im Kampf gegen Terrorgruppen waren mehrere westliche Länder militärisch in Mali im Einsatz. Nun wurde ein Abzug angekündigt. Man wolle in der Region aber weiterhin aktiv bleiben, heißt es.

Frankreich, seine europäischen Partner und Kanada beenden den militärischen Anti-Terror-Einsatz im westafrikanischen Mali.

Das teilten sie in einer gemeinsamen Erklärung mit, die der Élyséepalast nach Beratungen am Donnerstag in Paris veröffentlichte. Man wolle in der Sahelzone aber weiterhin aktiv bleiben, hieß es.

In der Sahelzone, die sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt, sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv. Einige haben den Terrorgruppen Islamischer Staat (IS) oder Al-Kaida die Treue geschworen. Die frühere Kolonialmacht Frankreich engagiert sich dort mit derzeit 4300 Soldaten im Anti-Terror-Kampf. Ein Schwerpunkt ihres Kampfeinsatzes „Barkhane“ ist Mali, wo bis zu 2500 französische Soldaten stationiert sind. Frankreich führt zudem die Militäroperation „Takuba“ an, an der mehrere europäische Länder beteiligt sind und die ebenfalls dem Kampf gegen Terroristen dient.

In Mali laufen zudem der EU-Ausbildungseinsatz EUTM und der UN-Stabilisierungseinsatz Minusma, an denen die Bundeswehr mit gut 1350 Soldaten beteiligt ist. Nach französischen Angaben sind in dem Gebiet insgesamt etwa 25.000 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. (dpa/red)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion