Radikaler Islamist.Foto: Getty Images

Ex-Muslimin über Islam: „Das Fundament der Religion ist das Problem“

Epoch Times5. Oktober 2015 Aktualisiert: 5. Oktober 2015 13:54
Die extremistischen Auslegungen des Islam machen ihn zu einer gewalttätigen Religion. Selbst unter den Moslems gibt es verschiedene Ansichten zum Islam, besonders die Rolle der Frau ist umstritten.

Der Islam steht schon lange im Kreuzfeuer der Kritik. Es ist eine Religion, in der Zwangsheirat, Ehrenmorde und der Dschihad, also der Kampf auf dem "Wege Gottes", praktiziert werden. Die Religion hat viele extremistische Auslegungen, dadurch kommt es auch innerhalb der moslemischen Gemeinschaft zu Unstimmigkeiten. Vor allem die Rolle der Frau wird heftig diskutiert. 

Sabatina James ist wohl eine der prominentesten Aktivistinnen, die sich gegen die Unterdrückung von Frauen im Islam einsetzt. Sie selbst wuchs in einer moslemischen Familie auf, konvertierte aber zum Christentum. Dafür wird ihr jetzt mit dem Tod gedroht.

Über den Gründer des Islam sagt die heute 30-jährige: "Schon Mohammed hat Gewalt gelehrt und ausgeübt."

In einer TV-Diskussion sprach Sabatina James über ihre Erlebnisse 

Mitte der 1990er-Jahre kam James mit ihrer Familie aus Pakistan nach Österreich. Ihr Vater bekam eine Arbeit als Kranführer. Später wollte ihre Familie sie mit einem Cousin aus Lahore verheiraten. Sabatina wurde nach Pakistan geschickt, um eine Koranschule zu besuchen. Schließlich willigte sie in die Hochzeit ein, um wieder nach Österreich zu gelangen. 

In Österreich löste sie sich aber endgültig von ihrer Familie und konvertierte schließlich zum Christentum. 

Jetzt lebt Sabatina in ständiger Angst. Sie hat eine Leibwache und wechselt oft ihre Wohnungen. Sogar die eigene Familie droht sie zu ermorden, erzählt sie im Phönix-TV. Auch die Kronen-Zeitung berichtete darüber.

Ihr Schicksal ist kein Einzelfall. Viele moslemische Frauen befinden sich in einer ähnlichen Situation. Deshalb versucht James den unterdrückten Frauen zu helfen und über den Islam aufzuklären. Dass sich die Religion reformieren ließe, daran glaubt sie nicht.

"Das Fundament der Religion ist das Problem. Weil im Islam zwischen Religion und Politik keine Trennung gezogen wird, sind Reformen nicht möglich," erklärt sie in der Talkshow. 

Die unterdrückten Frauen, die vor dem Islam flüchten, fänden kein Gehör und bekämen keinen Schutz, beklagt die ehemalige Muslimin. Sie sagt auch, dass Hassprediger in Moscheen oft ungestraft blieben, weil der Islam die Gewalt verherrlichen würde.

"In den Moscheen wird zu Gewalt aufgerufen, in den Moscheen wird dazu aufgerufen, Frauen zu schlagen," sagt James und fügt hinzu, dass im Gegensatz zu Jesus Mohammed die Gewalt lehrte und selbst ausübte. (so) 


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