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Großbrand mit Chemieunternehmen

Explosionen: Mehr als 20 Verletzte in Industriegebiet in Argentinien

Bei einem Großbrand durch Explosionen in einem Industriegebiet südlich von Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires sind mehr als 20 Menschen verletzt worden. Mehrere Fabriken waren betroffen.

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Feuerwehrfahrzeuge nach einer Explosion in einem Industriegebiet von Ezeiza in der Provinz Buenos Aires, Argentinien, am 15. November 2025. In der Nacht vom 14. November 2025 erschütterten starke Explosionen das Industriegebiet und lösten südlich von Buenos Aires einen Brand aus.

Foto: Luis Robayo/AFP via Getty Images

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Bei einem Brand durch heftige Explosionen in einem Industriegebiet südlich von Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires sind mehr als 20 Menschen überwiegend leicht verletzt worden. Ein Mann, der einen Herzinfarkt erlitt, und eine Schwangere mit Vergiftungserscheinungen waren am Samstag noch in Behandlung, wie die Behörden mitteilten.
Der Brand sei unter Kontrolle, sagte der Direktor des Zivilschutzes der Provinz Buenos Aires, Fabián García, lokalen Medien. Die Brandursache ist noch unklar.

Auch Chemiefirmen betroffen

Nach Angaben von Bürgermeister Gaston Granados hatte es am späten Freitagabend (Ortszeit) Explosionen und dadurch ausgelöste Brände in mehreren Fabriken in der Stadt Ezeiza gegeben.

In der Nacht vom 14. November 2025 erschütterten starke Explosionen das Industriegebiet und lösten südlich von Buenos Aires einen Großbrand aus.

Foto: Luis Robayo/AFP via Getty Images

In dem betroffenen Industriegebiet in der Nähe des internationalen Flughafens von Buenos Aires seien auch Chemiefirmen ansässig, sagte García. Den Behörden zufolge waren mindestens fünf Unternehmen in dem Industriegebiet betroffen. Mindestens eine Fabrik brannte vollständig nieder, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP beobachteten.

Panik bei den Anwohnern

Die Explosionen und der Brand lösten Panik in der Bevölkerung im Umkreis aus. Einige Häuser sind beschädigt, Fensterscheiben splitterten. Über dem Ort Ezeiza, rund 40 Kilometer von Buenos Aires entfernt, war am Freitagabend eine schwarz-orange Rauchsäule zu sehen gewesen.
Die Regionalregierung warnte die Bevölkerung vor giftigem Rauch und wies die Menschen zeitweise an, ihre Häuser nicht zu verlassen und Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Luft wurde laut García weiter auf Schadstoffe überprüft. (afp/ks)

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