FBI-Direktor betont: „Die Antifa ist eine Tatsache – und keine Fiktion“

Epoch Times26. September 2020 Aktualisiert: 25. September 2020 17:07
Demokratische Politiker versuchen, die Antifa als Fiktion zu präsentieren. Dieser Darstellung widerspricht Christopher Wray, Chef des FBI. Die linksextremistische Bewegung sei eine „Tatsache“.

FBI-Direktor Christopher Wray bezeichnet die Antifa als „eine Tatsache“. In einer Anhörung auf dem Capitol Hill vergangene Woche erklärte Wray, sein Büro bearbeite Straffälle von Personen, die sich selbst als „antifaschistische Aktivisten“ identifizieren.

Vor dem Heimatschutzausschuss des Repräsentantenhauses im Rahmen einer Anhörung zu weltweiten Bedrohungen sagte Wray über den Zusammenschluss der Linksextremisten: „Die Antifa ist eine Tatsache. Sie ist keine Fiktion.“

„Wir betrachten die Antifa eher als eine Ideologie oder eine Bewegung und weniger als eine Organisation. Wir haben eine ganze Reihe von Untersuchungen zum innerstaatlichen Terrorismus gegen gewalttätige anarchistische Extremisten, von denen sich zahlreiche mit der Antifa-Bewegung identifizieren“, fügte er hinzu.

Linksextremisten, die der Antifa angehören, hätten sich in bestimmten Gebieten regional zusammengeschlossen, so Wray weiter. Diese Gruppen und Knotenpunkten würden vom FBI beobachtet, da von ihnen potenziell Gewalt ausgehe. „Wir untersuchen aktiv die potenzielle Gewalt, die von diesen regionalen Knotenpunkten ausgeht“, sagte er.

„Ist die Antifa eine totale Fantasie oder ist sie real?“

Wie das US-amerikanische Medium „The Hill“ berichtet, wurde der Geheimdienstchef sowohl von Demokraten als auch von Republikanern wiederholt auf eine mögliche Bedrohung, die von der Antifa ausgeht, befragt.

„Es gab hier in der Tat Erklärungen von Spitzenleuten. Der Vorsitzende [des Justizausschusses des Repräsentantenhauses und Demokrat Jerry] Nadler hat vor dem US-Repräsentantenhaus gesagt, die Antifa sei im Grunde genommen eine Fantasie, die von Rechtsradikalen oder ‚Fox News‘ erfunden wurde. Würden Sie dem zustimmen?“, fragte die republikanische Abgeordnete Debbie Lesko. „Ist die Antifa eine totale Fantasie oder ist sie real?“

Bennie Thompson, Demokrat und Vorsitzender des Ausschusses, fragte Wray daraufhin: „Wenn wir also von Beamten hören, die Antifa sei die größte Bedrohung im linken Spektrum, haben sie dann recht damit?“

Wray beantwortete die Fragen pauschal. Er sagte, die Antifa existiere tatsächlich und das FBI habe Fälle von innerstaatlichem Extremismus gegen Personen eröffnet, die sich als Teil dieser Bewegung identifizieren.

„Wir denken beim FBI nicht wirklich an Bedrohungen im Sinne von links oder rechts. Wir konzentrieren uns auf die Gewalt, nicht auf die Ideologie“, sagte der Geheimdienstler.

Rassisch motivierte, gewalttätige Extremisten, gewalttätige anarchistische Extremisten, milizenähnliche- und andere Gruppen fallen laut Wray beim FBI alle in den Bereich des innerstaatlichen Terrorismus.

Trump macht Antifa für Gewaltakte verantwortlich

Die Anhörung über die Antifa auf dem Capitol Hill wurde durchgeführt, da US-Präsident Donald Trump und Mitglieder seiner Regierung die Antifa-Bewegung für die Gewalt und den Vandalismus am Rande der „Black Lives Matter“-Demonstrationen in Portland im US-Bundesstaat Oregon verantwortlich machen.

„Ich glaube, es gibt Anarchisten und linksradikale Gruppen, die in die Gewalt in Portland verwickelt sind“, sagte Generalstaatsanwalt William Barr Anfang des Jahres. „Ich glaube, die Antifa ist in [die Ausschreitungen in] Portland involviert.“

Die Demokraten ihrerseits stemmen sich gegen die Kritik an der Antifa. Die Gruppe habe nichts mit den Gewalttaten zu tun. Die Demokraten verweisen indes auf Verbrechen, die von Rechtsextremisten verübt worden sind.

Der Demokrat Jerry Nadler bezeichnete die linksextreme Antifa-Bewegung im Juli sogar als „Mythos“. Die Antifa sei „ein Mythos, der nur in Washington, D.C. verbreitet wird“, sagte Nadler auf die Frage eines Journalisten, ob er die von der Antifa verursachte Gewalt in Portland leugnen würde. (so)

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