Flug MH370: Cyber-​​Hijacking reale Möglichkeit – Top-Hacker über mögliches Szenario

Epoch Times12. August 2014 Aktualisiert: 12. August 2014 9:27

Seit über fünf Monaten ist Malaysia Airlines MH370 schon verschwunden. Das Passagierflugzeug mit über 200 Menschen an Bord verschwand am 8.März auf dem Weg von Kuala Lump nach Peking. Von offizieller Seite wird vermutet, dass Flug MH370 über dem indischen Ozean ins Meer stürzte. Es konnten jedoch bislang keine Frackteile gefunden werden. 

Für die Ermittler ist es deshalb eines der größten Rätsel der Luftfahrtgeschichte. Sie fragen sich, was mit der Boeing 777 samt Passagieren geschehen sein könnte. Es gibt viele Theorien über das Verschwinden der Maschine. Eine davon ist, dass das Flugzeug entführt wurde. 

Unlängst erzählte einer der weltweit führenden Top-Hacker dem Nachrichtenportal Sunday World, wie er sich in ein Flugzeug einhacken, einen Systemabsturz verursachen oder die Maschine zum Absturz bringen könnte. 

Experten erklärten der Sunday World, dass große Airlines und Flugzeuge schon seit einigen Jahre sehr angreifbar sind. Der Hacker sagte, dass er ein Flugzeug durch das Satelliten- und Inflight Entertainment System, kurz IFE, entführen oder zum Absturz bringen könnte. 

Hacking-Schicherheitsspezialisten warnten bereits, dass die IFE-Software viele Schwachstellen aufweist und diese Lücken leicht für Cyber-Angriffe ausgenutzt werden können.  

In dieser Woche wird der Schicherheitsspezialist Ruben Santamarta die Angaben des Hackers und die Probleme mit der Software bei einer Hacking-Sicherheitstagung in den USA darlegen. Auch Andy Croker und Sally Leveselly äußerten sich bereits über die Sicherheitsproblem. Die beide führenden Cyber-Sicherheitsexperten machten bereits einige Tage nach dem Verschwinden des MH370 darauf aufmerksam. 

Wer könnte eine Cyber-Entführung durchführen?

Die Spezialisten vermuten, dass MH370 das erste Opfer einer Cyber-Entführung gewesen sein könnte. Laut Sanamatra könnte "mehr oder weniger jeder erfahrene Hacker und sicherlich einige Schlüsselnationen" eine Cyber-Entführung durchführen. 

Iran könnte eine dieser Nationen sein. In 2011 stoppte das iranische Militär mittels einem Cyber-Angriff eine US-Drohne über der afghanisch- iranischen Grenze. Sie übernahmen die Steuerung der Drohne und manövrierten diese zu einem iranischen Flughafen. Dort landeten die Experten den Flugkörper. Das beweist, dass Iran die Kapazität besitzt eine Cyber-Entführung durchzuführen. 

Der ehemalige Premierminister von Malaysia, bedeutender Wissenschaftler und angesehener politischer Kommentator, behauptet immer noch, dass es eine massive Vertuschung in Bezug auf das Verschwundene Flugzeug gibt. 

Dr. Matathir Mohamad sagte, dass es durchaus möglich ist, dass die Passagiermaschine abgefangen und Opfer einer Cyber-Entführung wurde. Er meinte auch, dass die CIA in den Vorfall verwickelt sein könnte.  

Vor einigen Monaten sagte Mohamad: "Es ist eine Verschwendung von Zeit und Geld nach Schmutz- oder einem Ölteppich zu suchen. Auch der Versuch die Pings von der Black Box zu Orten ist sinnlos. Das ist höchstwahrscheinlich kein gewöhnlicher Absturz, dem der Brennstoff ausgegangen ist."

"Das Flugzeug ist irgendwo, wahrscheinlich ohne MAS Markierungen. Boeing sollte der Öffentlichkeit das so genannte Anti-Terror-Auto-Landesystem erklären. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Piloten eine weiche Landung auf rauer See durchgeführt haben und das Flugzeug danach ruhig im Meer versank," so der Ex-Premierminister.

Er fügte hinzu: "Jemand verbirgt etwas. Es ist nicht fair, dass MAS und Malaysia die Schuld auf sich nehmen müssen."

Mohamad sagte auch, dass die meisten Flugzeuge digital gekapert werden können. Die Boeing könnte "remote per Funk oder Satellitenverbindung von Regierungsbehörden wie der Central Intelligence Agency übernommen worden sein", so Mohamad, berichtete die New York Daily News.

Die Sunday World berichtete schon vor längerem über die Gefahren der Cyber-Entführung in der Luftfahrt. Auch in anderen Bereichen sieht man sich mit Cyber-Angriffe konfrontiert. (so) 

Quellenverweis: 

www.sundayworld.com

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