Frankreich: Polizeigewerkschaft beklagt Impfdruck auf Beamte

Von 24. September 2021

Beim folgenden Beitrag handelt es sich um den Originaltext zum Video: „Französische Polizeigewerkschaft: Polizisten wegen Impfung unter Druck“ vom YouTube-Kanal NTD-Deutsch. Epoch Times hat keine redaktionellen Änderungen vorgenommen. 

In Frankreich werden ungeimpfte Polizeibeamte intern unter Druck gesetzt. Ein Vertreter der französischen Polizeigewerkschaft sagt, die Situation sei für viele mittlerweile unerträglich.

Nach Angaben des Innenministers protestierten rund 80.000 Franzosen am vergangenen Wochenende gegen den Gesundheitspass und die Impfvorschriften. Vorausgegangen war die Einführung der Corona-Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen.

Für Polizeibeamte gilt das nicht. Nach Angaben einer französischen Polizeigewerkschaft würden Polizisten jedoch massiv unter Druck gesetzt, sich impfen zu lassen.

Das Originalvideo von NTD Deutsch: 

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Bruno Attal, dem Sprecher der Polizeigewerkschaft, zufolge, sei die Situation für ungeimpfte Polizisten kaum auszuhalten: „Einige meiner ungeimpften Kollegen spüren einen enormen Druck von ihren Vorgesetzten. Sie werden ständig daran erinnert, sich impfen zu lassen. Einige werden von regulären Einsätzen ferngehalten, anderen die Ausbildung verweigert. Wieder andere bekommen keine freien Tage genehmigt. Das passiert, wie wir festgestellt haben, nur Ungeimpften.“

Attal sagt, er sei nicht gegen Impfung. Er ist geimpft. Aber er sei entschieden gegen eine Impfpflicht, weil Menschen dadurch diskriminiert würden.

Der Gesundheitspass spalte die Bürger in zwei Lager, denen unterschiedliche Rechte gewährt werden. Das sei inakzeptabel und eine Diskriminierung der Ungeimpften.

„Ich selbst bin geimpft, aber das ist nicht das Problem. Es geht um unsere Freiheit“, sagt der Polizeigewerkschaftssprecher.

Das französische Innenministerium hat Attal vorgeladen, nachdem er sich in den sozialen Medien offen gegen den Gesundheitspass ausgesprochen hatte.

„Sie sagten mir, ich solle keine Nachrichten gegen den Gesundheitspass retweeten. Ich glaube nicht, dass ich suspendiert werde, aber falls doch, werde ich Berufung einlegen. Ich vertraue auf die Rechtsstaatlichkeit.“ – Bruno Attal.

Der Gesundheitspass ist bis zum 15. November in Kraft. Die Regierung hat vor, ihn über die Deadline hinaus beizubehalten.



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