Frankreichs Grüne gehen mit EU-Abgeordnetem Jadot ins Präsidentschafts-Rennen

Die französischen Grünen gehen mit dem Europaabgeordneten Yannick Jadot ins Rennen um die Präsidentschaftswahl 2017. Jadot erhielt gut 54 Prozent der Stimmen, Rivasi kam auf knapp 41 Prozent.
Titelbild
Yannick JadotFoto: ALAIN JOCARD/AFP/Getty Images
Epoch Times8. November 2016

Die französischen Grünen gehen mit dem Europaabgeordneten Yannick Jadot ins Rennen um die Präsidentschaftswahl 2017. In der Stichwahl der Partei EELV (Europe Écologie – les Verts) setzte sich der 49-Jährige gegen seine Mitbewerberin Michèle Rivasi durch. Jadot erhielt gut 54 Prozent der Stimmen, Rivasi kam auf knapp 41 Prozent.

Jadot gilt als Realpolitiker. Er ist im EU-Parlament stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für internationalen Handel. Er gilt als Gegner der Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada, TTIP und Ceta.

Den durch innerparteiliche Streitigkeiten stark geschwächten Grünen werden bei der Wahl im April und Mai 2017 keine Chancen eingeräumt – laut Umfragen haben sie derzeit Zustimmungsraten von unter drei Prozent.

Wahrscheinlich ist laut Umfragen ein Duell zwischen einem konservativen Politiker und der Chefin der rechtsextremen Front National, Marine Le Pen. Das bürgerliche Lager bestimmt seinen Kandidaten am 20. und 27. November bei einer Vorwahl. Die aussichtsreichsten Anwärter sind Ex-Premierminister Alain Juppé und Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy. Der sozialistische Präsident François Hollande will erst im Dezember bekanntgeben, ob er für eine Wiederwahl kandidiert. (afp)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion