Zur gemeinsamen Übung angetreten: Soldaten aus Georgien und verschiedenen Staaten der Nato.Foto: VANO SHLAMOV/AFP/Getty Images

Gemeinsame NATO-Übung in Georgien begonnen

Epoch Times18. März 2019 Aktualisiert: 18. März 2019 17:56
In der Nähe von Tiflis (Georgien) begann eine gemeinsame Übung von 350 Soldaten aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und 17 anderen Ländern des Nato-Bündnisses.

Georgien und die NATO haben am Montag ein gemeinsames Militärmanöver in der Nähe von Tiflis gestartet. Die Übung steht im Zeichen der Bemühungen der ehemaligen Sowjetrepublik, als Mitglied in das Nato-Militärbündnis aufgenommen zu werden. Georgiens Streben in die Nato stößt in Russland auf Ablehnung.

Die Militärübung findet zwölf Tage lang im gemeinsamen Trainingszentrum von Nato und Georgien in Krtsanisi statt, außerhalb der Hauptstadt Tiflis. Die Manöver „sind ein bedeutender Meilenstein zur Stärkung der militärisch-politischen Zusammenarbeit zwischen der NATO und Georgien“, teilte Georgiens Verteidigungsministerium mit.

Georgiens Verteidigungsfähigkeiten stärken

An der Übung nehmen 350 Soldaten aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und 17 anderen Ländern des Nato-Bündnisses teil. Außerdem schicken Aserbaidschan, Finnland und Schweden Soldaten zu den Manövern, teilte das Verteidigungsministerium mit.

„Die Übungen zielen darauf ab, Georgiens Verteidigungsfähigkeiten zu stärken und richten sich nicht gegen irgendein drittes Land“, erklärte die stellvertretende Verteidigungsministerin Lela Tschikowani.

Eine mögliche Mitgliedschaft Georgiens in der NATO, von deren 29 Mitgliedern einige Länder der ehemaligen Sowjetunion angehörten, sieht der Kreml als schweren Eingriff in sein Einflussgebiet.

Im August 2008 kam es zwischen Georgien und Russland zu einem kurzen, aber blutigen Krieg, an dessen Ende Moskau die Unabhängigkeit der Separatistenregion Südossetien anerkannte und dort Militärbasen errichtete. Auf einem Gipfel 2008 in Rumänien machten NATO-Mitglieder deutlich, Georgien könne sich dem Bündnis zu einem nicht definierten Zeitpunkt in der Zukunft anschließen, sie lehnten bisher jedoch ab, ein formales Verfahren für eine Mitgliedschaft einzuleiten. (afp)



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