Ein Cannabis-Café in Amsterdam.Foto: ALEXANDER KLEIN/AFP/Getty Images

Gericht: Stadt Amsterdam darf Öffnungszeiten von Cannabis-Cafés einschränken

Epoch Times15. November 2017 Aktualisiert: 15. November 2017 19:23
Die Stadt Amsterdam darf die Öffnungszeiten von Cannabis-Cafés in der Nähe von Schulen künftig einschränken. Diese dürfen künftig erst ab 18.00 Uhr abends und bis maximal 1.00 Uhr nachts öffnen.

Die Stadt Amsterdam darf die Öffnungszeiten von Cannabis-Cafés in der Nähe von Schulen künftig massiv einschränken. Das höchste Verwaltungsgericht der Niederlande bestätigte am Mittwoch in Den Haag ein Urteil eines Bezirksgerichts in Amsterdam. Demzufolge darf die Stadtverwaltung regulieren, wann sogenannte Coffeeshops geöffnet sind. Die Richter betonten, wie auch die Stadt wollten sie „die Sichtbarkeit dieser Einrichtungen für Schüler reduzieren“.

Cannabis-Cafés im Umkreis von 250 Metern um Schulen dürfen künftig erst ab 18.00 Uhr abends und bis maximal 1.00 Uhr nachts öffnen. Zuvor konnten sie die Droge schon ab dem frühen Morgen verkaufen. In Gegenden mit Spielplätzen will die Stadt den Cannabis-Verkauf vollständig verbieten.

Mehrere Besitzer von Coffeeshops waren gegen die Bestrebungen der Stadt vor Gericht gezogen. Die Läden sind besonders bei Touristen beliebt.

In den Niederlanden wurde Marihuana zum persönlichen Gebrauch 1976 während der Hippiebewegung entkriminalisiert. Seither dürfen bis zu fünf Gramm in Coffeeshops verkauft und bis zu fünf Pflanzen angebaut werden.

Es wird erwartet, dass die niederländische Regierung im kommenden Jahr einen Gesetzentwurf einbringt, der den Cannabis-Anbau probeweise weiter legalisiert. Bisher beziehen rund 600 Coffeeshop-Besitzer die Droge auf illegalem Weg, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden. (afp)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

In letzter Zeit beobachten wir, wie Hacker immer wieder beliebige Nicks verwenden und üble Kommentare unter eben diesen Namen schreiben. Trolle schrecken nicht davor zurück, das Epoch Times Logo als Profilbild sich anzueignen und ebenfalls die Kommentarfunktion auf schlimmste Weise zu missbrauchen.

Aufgrund der großen Menge solcher Angriffe haben wir uns entschieden, einen eigenen Kommentarbereich zu programmieren, den wir gut kontrollieren können und dadurch für unsere Leser eine wirklich gute Kommentar-Umgebung schaffen können.

In Kürze werden wir diese Kommentarfunktion online stellen. Bis dahin bitten wir Sie noch um etwas Geduld.


Ihre Epoch Times - Redaktion