Israel Hamas Friedensplan
Israelische Leiche aus dem Gazastreifen identifiziert - fehlen noch 5
Das Rote Kreuz nimmt im Gazastreifen erneut einen Sarg mit sterblichen Überresten entgegen. Laut Hamas soll es sich um die Leiche einer israelischen Geisel handeln. Dies konnte nun bestätigt werden.

Die Hamas hat dem Roten Kreuz die Leiche einer mutmaßlichen israelischen Geisel übergeben. (Archivbild)
Foto: Yousef Al Zanoun/AP/dpa
Die israelische Armee hat die Identifizierung der am Freitagabend aus dem Gazastreifen an Israel übergebenen toten Geisel bekanntgegeben.
Es handele sich um die sterblichen Überreste des israelisch-argentinischen Staatsbürgers Lior Rudaeff, erklärte die Armee am Samstag. Seine Familie sei über die Rückgabe seiner Leiche informiert worden.
Rudaeff wurde Armeeangaben zufolge am 7. Oktober 2023 bei dem Versuch, das Kibbuz Nir Jitzchak gemeinsam mit vier anderen Bewohnern gegen den Überfall der radikalislamischen Hamas und mit ihr verbündeter Islamisten zu verteidigen, getötet und in den Gazastreifen verschleppt. Zum Zeitpunkt seines Todes war er 61 Jahre alt.
Rudaeffs Leichnam war am Freitagabend aus dem Gazastreifen an Israel übergeben worden. Damit befinden sich jetzt noch fünf Leichen von Geiseln in der Gewalt der Hamas und ihrer Verbündeten im Gazastreifen.
Im Zuge eines von US-Präsident Donald Trump vermittelten Waffenruheabkommens hätte die Palästinenserorganisation neben den letzten 20 noch lebenden Geiseln eigentlich bereits vor drei Wochen auch alle 28 noch im Gazastreifen festgehaltenen toten Geiseln an Israel übergeben sollen.
Nach Darstellung der Hamas verläuft die Rückgabe der Leichen schleppend, weil diese unter den Kriegsruinen im Gazastreifen nur schwer zu lokalisieren seien. (afp/dpa/red)
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