Logo Epoch Times
Noch nicht alle Geiselleichen übergeben

Israel meldet Entgegennahme von weiterer toter Hamas-Geisel aus dem Gazastreifen

Israel hat einen weiteren Sarg mit dem Leichnam einer mutmaßlichen Hamas-Geisel erhalten. Bereits vor einem Monat sollen alle 28 toten Geiseln an Israel übergeben – tatsächlich wurden bislang jedoch erst 25 Leichname überstellt.

top-article-image

Geiselleichen: Übergabe bleibt unvollständig (Archivbild).

Foto: Abdel Kareem Hana/AP/dpa

author-image
Artikel teilen

Lesedauer: 1 Min.

Wie das Büro von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu am Dienstag mitteilte, wurde der Sarg vom Roten Kreuz an die israelischen Sicherheitskräfte im Gazastreifen übergeben. Die sterblichen Überreste waren zuvor von den Islamisten an das Rote Kreuz überstellt worden. Sie würden nun zur Identifizierung nach Israel gebracht.
Aus Kreisen der mit der islamistischen Hamas verbündeten Palästinensermiliz Islamischer Dschihad hieß es, dass sich bei den sterblichen Überresten um eine Geisel handele. Vor der nun erfolgten Übergabe wurden noch drei tote Geiseln im Gazastreifen festgehalten.
Bei ihnen handelt es sich um den 49-jährigen Familienvater Dror Or aus dem Kibbutz Beeri, den 24 Jahre alten Polizisten Ran Gvili und den thailändischen Landarbeiter Sudthisak Rinthalak. Alle drei wurden bei dem Hamas-Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 getötet, ihre Leichen wurden in den Gazastreifen verschleppt. Israel wirft den Islamisten vor, die Herausgabe der verbliebenen Leichen absichtlich zu verzögern.
Die Hamas hätte im Zuge des Waffenruheabkommens mit Israel neben den letzten 20 noch lebenden Geiseln eigentlich bereits vor einem Monat auch alle 28 toten Geiseln an Israel übergeben sollen. Bislang wurden allerdings erst 25 Leichname übergeben.(afp/red)

Kommentare

Noch keine Kommentare – schreiben Sie den ersten Kommentar zu diesem Artikel.