'How Did We Get There?' fragen sich die Menschen nach dem Charlie Hebdo-AttentatFoto: Jeff J Mitchell/Getty Images

Live-Ticker: Charlie Hebdo Attentat-Update – Kritiker sprechen von der „Heuchlerparade von Paris“

Epoch Times12. Januar 2015 Aktualisiert: 12. Januar 2015 12:40

11.28 Uhr: Der niederländische "Charlie Hebdo"-Zeichner Bernard "Willem" Holtrop äußerte sich kritisch zu den Demonstrationen in Paris. In einem Interview mit der niederländischen Zeitung "Volkskrant" redet Willem von Heuchelei: "Wir haben viele neue Freunde gewonnen, wie etwa den Papst, Königin Elisabeth oder Wladimir Putin. Ich muss darüber lachen", zitiert die Schweizer Zeitung "20 Minuten" aus dem Interview mit dem Satirezeichner.

Die Menschen in Pakistan hatten vor Jahren öffentlich gegen das "Charlie Hebdo"-Magazin demonstriert, sagte Willem. Dabei wussten sie nicht einmal um was es bei Charlie Hebdo eigentlich ging. Für den 73-jährigen Zeichner ist die jetzige Solidaritätswelle das gleiche. Er sagte, dass die meisten Menschen gar nicht wissen was "Charlie Hebdo" ist.

"Wir kotzen auf all die Leute, die sich plötzlich unsere Freunde nennen", so Willem in dem Interview. Viele dieser neuen "Freunde" haben noch nie eine Ausgabe von "Charlie Hebdo" gesehen, fügte er hinzu.

11.23 Uhr: Frankreich fühlt sich noch immer bedroht und setzt ab Dienstagabend 10.000 Soldaten ein. Diese werden an den "anfälligen Punkten" des Landes zur Sicherung eingesetzt, sagte Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian am Montag in Paris.

11.15 Uhr: Hayat Boumeddiene die Verdächtige in den Charlie Hedbo-Anschlägen ist nach Angaben der türkischen Regierung vergangene Woche nach Syrien gereist. Boumeddiene sei am 2. Januar in der Türkei angekommen und am 8. Januar nach Syrien gelangt, sagte Außenminister Mevlüt Cavusoglu am Montag berichtet Focus Online.

11:13 Uhr: Kritiker: "Die Heuchlerparade von Paris"

In Paris trafen auch Regierungsvertreter aufeinander, die sonst eher Abstand voneinander nehmen. Zum Beispiel Israels Premier Benjamin Netanjahu und Palästinas Präsident Mahmoud Abbas. Schon seit Jahren ist das Verhältnis der beiden Politiker äußerst gespannt. Friedensverhandlungen zwischen Israel und Palästina konnten nie erfolgreich abgeschlossen werden. Auch Russlands Aussenminister Sergei Lawrow und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko reichten sich die Hände um gegen den Terror zu demonstrieren. Zwischen Russland und der Ukraine herrscht jedoch, wegen dem Ukraine-Krieg im Osten des Landes, ein sehr gespanntes Verhältnis. 

Die Staatsoberhäupter bildeten eine Reihe und marschierten Arm in Arm mehrere Meter ab der Place de la République im Trauerzug mit. Alle sprachen sich für die Redefreiheit und gegen den Terrorismus aus. Wie mehrere Benutzer der sozialen Medien finden, gibt jedoch einige Unstimmigkeiten in diesem harmonischen Bild. In einigen dieser Länder, deren Spitzenpolitiker bei der Demonstration mitmachten, ist die Redefreiheit enorm eingeschränkt. In manchen Ländern herrscht sogar Krieg und wenig Kompromissbereitschaft. 

9:17 Uhr: Nach Terror in Paris: Islam-Expertin beklagt "blanken Hass"

Die Islam-Wissenschaftlerin Lamya Kaddor beklagt "blanken Hass", der ihr seit dem Terror von Paris in der vorigen Woche verstärkt entgegenschlage. Im "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montagausgabe) führt Kaddor dies besonders auf ihre Kritik an der Bewegung der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Pegida) zurück. "Mit ihrer Islamfeindlichkeit bedient sie exakt den Radikalismus, gegen den sie sich angeblich wendet. Pegida und Salafismus treffen sich in ihren extremistischen Ideen, auch wenn sie aus entgegengesetzten Richtungen kommen", sagte Kaddor.

"Die normalen, friedlichen Muslime geraten dazwischen wie in einer Schraubzwinge." Dieser Druck bekomme gerade "eine schlimme neue Qualität", so die Vorsitzende des Liberal-Islamischen Bunds. Nach der Festnahme des mutmaßlichen IS-Kämpfers Nils D. aus Dinslaken, der im November aus Syrien nach Deutschland zurückgekehrt war, schließt Kaddor nicht aus, dass D. wegen der Todesdrohungen des IS gegen Abtrünnige "kalte Füße bekommen und das Weite gesucht" habe. Die Pädagogin unterrichtete mehrere junge Männer, die sich für kurze Zeit dem IS angeschlossen hatten. "Wir machen es den Salafisten zu einfach", sagte sie. "Solange wir jungen deutschen Muslimen kein aufrichtiges Integrationsangebot machen, werden Menschenfänger es immer wieder schaffen, einige von ihnen auf ihre Seite zu ziehen und sie zu radikalisieren."

09.10 Uhr: Rund 5000 Polizisten schützen ab sofort die jüdischen Schulen in Frankreich, dies verkündete Innenminister Bernard Cazeneuve am Montag. In Frankreich herrscht nach wie vor die höchste Terrorwarnstufe, sagt Premierminister Manuel Valls, laut Focus Online.

07.22 Uhr: Die vier jüdischen Opfer des Anschlags auf den Supermarkt in Paris werden am Dienstag in Jerusalem beigesetzt. Ein Täter hatte Joav Hattab (21), Johan Cohen (22), Philippe Braham (45) und François-Michel Saada(60) am Freitag in einem Geschäft am östlichen Stadtrand von Paris erschossen. 

07.17 Uhr: Die Bombendrohung gegen die Redaktion der belgischen Tageszeitung "Le Soir" am Sonntag hat sich als Fehlalarm herausgestellt. Ein Verdächtiger wurde festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. 

11.Jänner 2015

17.27 Uhr: Der Gedenkmarsch ist nun offiziell zu Ende. Die Menschenmassen werden sich aber nicht so schnell auflösen. Die Demonstration ist friedlich verlaufen.

17.14 Uhr: 1,3 Millionen Menschen gehen in Paris auf die Strasse um gegen den Terror zu demonstrieren. In Berlin sind es 18.000 Menschen.

17.11 Uhr: "Paris ist heute Welthauptstadt" – Welthauptstadt der Solidarität und Geschlossenheit, meint Staatspräsident François Hollande. 

16.53 Uhr: Auch in Hannover versammelten sich rund 300 Franzosen und Deutsche. Die Menschen zeigen sich solidarisch mit den in Frankreich getöteten Karikaturisten.

16.34 Uhr: Auch in München und Berlin haben sich tausende Menschen versammelt. Auf dem Odeonsplatz sind es circa 2000 Demonstranten. Der Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter und Berlins evangelischer Landesbischof Markus Dröge nehmen auch an der Gedenk-Demo teil.

16.28 Uhr: Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sagte, laut Focus Online, dass er, die Bundeskanzlerin Angela Merkel und weitere Mitglieder der Bundesregierung nach Paris gekommen wären, "um gemeinsam ein Zeichen der demokratischen Stärke und Einheit der französischen Gesellschaft zu setzen."

Hunderttausende Menschen nehmen an der Demonstration gegen den Terrorismus teil. 

Massendemonstration in Paris am 11.01.2015Massendemonstration in Paris am 11.01.2015Foto: Christopher Furlong/Getty Images

16.05 Uhr: Die Menschen singen die französische Nationalhymne.

16:00 Uhr: Es gibt auch kritische Stimmen zum Protestmarsch. Vor allem an der Beteiligung vieler Staatsoberhäupter. Ein Twitter-User bezeichnet sie als Heuchler.

15:55 Uhr: Auch in der U-Bahn herrscht ein großer Andrang um zum Place de la République zu gelangen.

15.50 Uhr: Durch die Menschenmassen kommt der Gedenkzug nicht wirklich vorwärts. Wie die ARD berichtet, ist eine Frau in der Masse zusammen gebrochen. Es herrscht ein großes Gedränge. 

15.45 Uhr: Innenminister Bernard Cazeneuve mobilisierte 2200 Sicherheitskräfte. Für die Beamten wird die Demonstration wegen der hochrangigen Gäste eine enorme Herausforderung. Es werden neue Anschläge befürchtet. Im Großraum Paris herrscht weiter die höchste Terrorwarnstufe. Es sind auch 150 Zivilpolizisten und 20 Sondereinheiten für Personenschutz im Einsatz. Auch werden Scharfschützen auf den Häusern platziert.

Zusätzlich sind weitere 2000 Polizisten und 1350 Soldaten im Großraum Paris im Rahmen des Anti-Terror-Plans Vigipirate im Einsatz. "Was wir normalerweise für eine große Demonstration machen, wird verdoppelt oder sogar verdreifacht", sagt ein Polizeivertreter, so Focus Online.

15.32 Uhr: Der Gedenkzug hat begonnen! Der französische Staatspräsident und Angela Merkel starteten gemeinsam mit anderen Staats- und Regierungschefs zum großen Pariser Solidaritätsmarsch. Bei dem Marsch, werden bis zu eine Million Menschen erwartet.

15.30 Uhr: Der Gedenkzug hat sich noch nicht in Bewegung gesetzt. Immer mehr Menschen versammeln sich auf den Place de la Republique. Landesweit nahmen bereits mehr als 150.000 Menschen an Kundgebungen teil, berichtet Focus Online. 

15:22 Uhr Auch in Deutschland versammeln sich die Menschen um der Opfer des Paris-Anschlags zu gedenken. 

15:21 Uhr Staatsoberhäupter von Deutschland, Polen, England und vielen anderen Ländern versammeln sich für den "Republikanischen Marsch". 

Internationale Staatsoberhäupter in Paris eingetroffen

15:00 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel ist am Sonntag im Elysée-Palast eingetroffen. Gegen 14.00 Uhr ist sie, Vize-Kanzler Sigmar Gabriel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier von Hollande empfangen worden. Weitere hochrangige Politiker aus mehr als 50 Ländern wollen an dem Marsch teilnehmen. Der "Republikanischen Marsch" zum Gedenken an die insgesamt 17 Opfer der Anschläge in Paris wird ab circa 15.00 Uhr vom Place de la République starten. Es werden Hunderttausende Teilnehmer erwartet.

14.01 Uhr: Der offizielle Trauermarsch in Paris beginnt erst um 15:00 Uhr. Der französische Präsident François Hollande rief alle Franzosen auf, "für die Werte der Demokratie, der Freiheit und des Pluralismus" heute zu demonstrieren.  

13.46 Uhr: In Deutschland werden auch Gedenkveranstaltungen durchgeführt werden. In der Hauptstadt riefen mehrere Initiatoren zur Mahnwache am Pariser Platz vor der Französischen Botschaft auf. Diese werden zeitgleich zum Trauermarsch in Paris durchgeführt werden, berichtet Focus-Online. Auch in in München treffen sich Menschen um ihre Anteilnahme kund zu tun. Die Veranstaltung beginnt um 15:00 am Odeonsplatz.

13.38 Uhr: Am Mittwochabend wurde Großraum Paris auf einen Jogger geschossen. Die Staatsanwaltschaft stellte am Sonntag eine Verbindung zu einem der Attentäter, Amedy Coulibaly. Das 32-jährige Opfer wurde lebensgefährlich verletzt.

13.32 Uhr: Schon vor dem offiziellen Trauermarsch versammelten sich schon zahlreiche Menschen vor der Redaktion des Satiremagazin "Charlie Hebdo". Bei dem Marsch, heute am Nachmittag, werden Millionen Menschen erwartet. Auch 50 Staatschefs sollen an dem Protest teilnehmen. 

12:08 Uhr: Die Demonstration beginnt um 14:00 Uhr. Zehntausende werden sich versammeln und durch drei Pariser Hauptstraßen gegen den Terror marschieren. Die Demonstration wird von Staatsoberhäuptern aus aller Welt begleitet einschließlich der palästinensischen und der israelischen Führung, Führungskräften aus Deutschland, Großbritannien, anderen NATO-Staaten und Vertretern der Arabischen Liga sowie dem Präsidenten der Ukraine, Petro Poroschenko, und Russlands Außenminister Sergej Lawrow. 

11:51 Uhr: Breite Solidarität mit Frankreich in der arabischen Welt

Die islamistischen Angriffe in Frankreich beschäftigten auch die arabische Welt. Politiker verurteilten die Gewalt, Verbände riefen zu solidarischen Mahnwachen auf. Der Jubel der Islamisten ging unter.

Nach dem Anschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ und den Polizeieinsätzen gegen islamistische Terroristen zeigt sich die muslimische Welt solidarisch mit Frankreich. Ägyptens Außenminister Samih Schukri reiste nach Regierungsangaben am Sonntag gemeinsam mit seinem libyschen Amtskollegen Mohammed al-Dairi von Kairo aus nach Paris zum Schweigemarsch für die Opfer. Arabische Institutionen und Zeitungen verurteilten die islamistische Gewalt.

10:53 Uhr: Hunderttausende Menschen wollen heute in Frankreichs Hauptstadt Paris gegen den Terror demonstrieren. An dem Protestmarsch werden sich zahlreiche europäische Staats- und Regierungschefs beteiligen, unter ihnen Kanzlerin Angela Merkel. Eine beispiellose Gewaltwelle islamistischer Attentäter hatte in der zurückliegenden Woche 17 Menschen im Großraum Paris das Leben gekostet. Vor der Demonstration werden europäische Innenminister, unter ihnen der deutsche Ressortchef Thomas de Maizière, mit US-Justizminister Eric Holder über die Zusammenarbeit bei der Terrorbekämpfung sprechen. 

10:28 Uhr: Presseecho: «Nicht das Ende des Krieges gegen Fanatiker»

Die Terrorwelle in Frankreich beschäftigt international die Zeitungskommentatoren. Eine Auswahl der Stimmen vom Wochenende:

FRANKREICH

Die Tageszeitung „Le Monde“ kommentiert: „Die Solidarität zahlreicher führender Politiker aus Europa, die sich am Sonntag in Paris an der Seite von Präsident (François) Hollande und seines Vorgängers Nicolas Sarkozy versammeln, hat eine historische Dimension. Die Politiker vertreten den Kontinent Europa, der sich in dieser schweren Prüfung zusammenschließt, um seine Werte der Freiheit und der Toleranz zu bekräftigen.“

Die Zeitung „Dernières Nouvellesd’Alsace“ (Straßburg) schreibt: „Überall hört man, „Wir sind Charlie“. Aber für wie lange? In diesen dunklen Stunden sind unsere Gefühle der Solidarität Ausdruck unserer Menschlichkeit. Doch dieser unerwartete und willkommene nationale Zusammenschluss darf nicht darauf beschränkt bleiben, uns ein gutes Gewissen zu geben. Er darf kein flüchtiger Verband für ein tieferliegendes Unbehagen sein.“

Der konservative „Le Figaro“ schreibt: „Das Ende dieser Geiselnahmen bedeutet nicht das Ende des Krieges gegen Fanatiker. Es müssen alle Lehren aus diesen dramatischen Stunden gezogen werden. Man muss die Realität erkennen: „Allahu akbar“ rufende Islamisten wollen unser Land zugrunde richten.“

SCHWEIZ

Die „Neue Zürcher Zeitung am Sonntag“ kommentiert: „Erneut ist manifest geworden, dass in einigen Staaten Europas Parallelgesellschaften entstanden sind, die eine Brutstätte des Extremismus darstellen. Es handelt sich meist, aber nicht ausschließlich, um Migranten aus islamischen Ländern. (…) In allen Fällen liegen alle Indizien einer gescheiterten Integration vor: Wohnghettos, hohe Arbeitslosigkeit, geringer Schulerfolg, hohe Kriminalität, Abhängigkeit vom Sozialstaat. Nur mittels einer Integration lässt sich das Reservoir der Frustrierten austrocknen, die im islamistischen Extremismus ihre Erfüllung finden.“

GROSSBRITANNIEN

Der britische „Independent“ bezeichnet die Nachrichtendienste als beste Vorbeugung: „Wir sollen übereilte politische Reaktionen unmittelbar nach schrecklichen Terrormorden vermeiden. Andererseits sollten wir den verborgenen Bedrohungen nachspüren, wenn die Wasseroberfläche ruhig erscheint. (…) Es geht darum, diese meist jungen Männer zu verstehen, deren Ziel es ist, andere Menschen zu töten. So kann man Bedrohungen am besten vorbeugen und uns vor ihnen schützen.“ 

ÖSTERREICH

Die Wiener Tageszeitung „Der Standard“ schreibt: „Frontisten-Chefin Marine Le Pen reagierte wie immer als eine der Ersten und verlangt einmal mehr die Wiedereinführung der Todesstrafe sowie eine Einwanderungsbremse. (…) Die Todesstrafe wird selbsternannte islamistische Märtyrer gewiss nicht abhalten. Und die jüngsten Banlieue-Terroristen sind in Frankreich geboren, woran ein sofortiger Immigrationsstopp nichts ändern würde. Wichtiger wird es sein, dass die französische Regierung die neue Solidaritäts- in eine Aufbruchsstimmung zu verwandeln vermag.“

10.25 Uhr: Charlie Hebdo Attentat: Ermittelnder Kommissar Helric Fredou beging Selbstmord

Der hochrangige Kommissar, Helric Fredou 45, der mit der Aufklärung des Attentats auf das französische Satire-Magazin "Charlie Hebdo" beauftragt war, starb in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Die französische Polizeigewerkschaft meldete auf ihrer Webseite, dass der 45-jährige stellvertretende Direktor der Kriminalpolizei in Limoges, Helric Fredou, Selbstmord begangen habe.

Der Leichnam von Helric Fredou wurde am Donnerstag um 13 Uhr von einem Kollegen aufgefunden, meldet das Regional-Radio Tendance Ouest. Ursächlich für den Selbstmord sollen Depressionen gewesen sein, sagte ein Sprecher der Polizeigewerkschaft dem Fernsehsender France 3.

Im Polizei-Department von Limoges, wo Helric Fredou angestellt war, ist dies schon der zweite Selbstmord in nur kurzer Zeit. 2013 beging sein Vorgänger ebenfalls Selbstmord.

Im Polizeifall zum Attentat auf Charlie Hebdo gibt es weitere fragliche Umstände. Zum Beispiel der Umstand, dass die Attentäter von Paris ihren Ausweis im Fluchtauto vergessen hatten. Dazu berichtete die DPA: "Die Attentäter von Paris haben auf der Flucht angeblich einen schweren Fehler gemacht und die Polizei auf ihre Spur gebracht. Wie die Zeitschrift "Le Point" schreibt, hätten die Terroristen einen Personalausweis in ihrem Fluchtwagen vergessen, als sie am Rande der Hauptstadt das Auto wechselten." 


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