Getty 311005 Liberia 55890846

Joe Wilson, Monrovia

Epoch Times31. Oktober 2005 Aktualisiert: 31. Oktober 2005 11:37

Der 45jährige Joe Wilson aus Monrovia sitzt vor Krankenhauskitteln, die zum Trocknen aufgehängt worden sind. Wilson arbeitete als Hausmeister in einer Klinik von „Ärzte ohne Grenzen“, als im Jahr 2003 heftige Kämpfe in der liberianischen Hauptstadt ausbrachen. Für sechs Wochen blieb ihm nichts anderes übrig, als mitzuhelfen, die verletzten Menschen aus den Straßen in ein schnell errichtetes Feldhospital zu bringen. Heute arbeitet er in der Wäscherei der Klinik.

Die Kämpfe Anfang 2003 waren ausschlaggebend für ein Eingreifen der afrikanischen Friedenstruppe. Zusammen mit der Internationalen Kontaktgruppe für Liberia organisierten sie Friedensgespräche. Aus diesen resultierte die erste Präsidentenwahl in dem westafrikanischen Staat nach einem 14 Jahre andauernden verheerenden Bürgerkrieg. Am 11. Oktober dieses Jahres konnten die 1,3 Millionen registrierten Wähler ihre Stimme abgeben. Nach Auszählung von 80 Prozent der Wahllokale liegt George Weah, der frühere Stürmer des italienischen Clubs AC Mailand und Weltfussballer des Jahres 1995, vorne. Mit bislang 29,8 Prozent der Stimmen muss er sich allerdings wahrscheinlich einer Stichwahl stellen. (Bild- Gettyimages)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion