Kreml sagt trotz belarussischer Drohung weiterhin Gaslieferungen nach Europa zu

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Das Logo des russischen Energielieferanten "Gazprom".Foto: iStock
Epoch Times12. November 2021

Russland hat entgegen der belarussischen Drohungen versprochen, seine Gaslieferungen nach Europa nicht zu stoppen. Minsk hatte zuvor im Flüchtlingsstreit mit der EU gedroht, die Lieferungen von russischem Gas nach Europa über die durch Belarus verlaufende Jamal-Europa-Pipeline zu unterbrechen.

„Wenn sie neue Sanktionen gegen uns verhängen, müssen wir reagieren“, hatte der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko am Donnerstag laut der staatlichen Nachrichtenagentur Belta gesagt. „Und was, wenn wir die Gaslieferungen unterbrechen?“

Brüssel hatte zuvor für kommende Woche neue Sanktionen gegen Belarus angekündigt. Peskow erklärte am Freitag, Lukaschenko habe seine Äußerungen nicht mit Moskau abgestimmt.

Die Pipeline hat nach Angaben des russischen Betreibers Gazprom eine Sollleistung von 32,9 Milliarden Kubikmetern Gas jährlich. Durch Belarus verlaufen laut Gazprom 575 Kilometer der Jamal-Gaspipeline. Der russische Energiekonzern ist nach eigenen Angaben alleiniger Besitzer des belarussischen Abschnitts der Gaspipeline. (afp/dl)



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