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Nun drohen Erdrutsche und Schlammlawinen

Los Angeles: Winterstürme in Südkalifornien - Warnung vor Sturzfluten

Heftige Regenstürme ziehen durch Südkalifornien. Die Behörden warnen vor Sturzfluten und Überschwemmungen. Betroffen sind vor allem ehemalige Brandgebiete in Los Angeles.

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Die Behörden warnen von Sturzfluten und Überschwemmungen.

Foto: Ethan Swope/AP/dpa

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Ein Wintersturm mit starkem Regen, heftigen Winden und Überschwemmungen hat weite Teile Südkaliforniens heimgesucht. Die Behörden haben für den Raum Los Angeles und angrenzende Gebiete Warnungen für Sturzfluten und Überschwemmungen ausgerufen.
Der Wetterdienst mahnte zur Vorsicht, vor allem in ehemaligen Brandgebieten. In Regionen, wo im vorigen Januar heftige Flächenbrände wüteten, drohten Erdrutsche und Schlammlawinen. Anwohner in den gefährdeten Bezirken wurden aufgerufen, notfalls die Gefahrenzonen schnell zu verlassen.
Autofahrer während heftigem Regen am 15. November 2025 in Los Angeles, Kalifornien.

Autofahrer in heftigem Regen am 15. November 2025 in Los Angeles, Kalifornien. Der mehrtägige Sturm löst Evakuierungs- und Sturzflutwarnungen in den Brandgebieten von Eaton und Palisades aus.

Foto: Mario Tama/Getty Images

Brände wüteten wochenlang

Die Stadt Santa Monica riet dazu, nicht notwendige Reisen zu vermeiden und auf keinen Fall überschwemmte Straßen zu benutzen. Bäche und Flüsse im bevölkerungsreichsten Bundesstaat der USA sind als Folge der Stürme über die Ufer getreten, einige Straßen in den am schwersten betroffenen Regionen wurden gesperrt.
In ehemaligen Brandgebieten drohen Erdrutsche und Schlammlawinen.

In ehemaligen Brandgebieten drohen Erdrutsche und Schlammlawinen.

Foto: Ethan Swope/AP/dpa

Nach Flächenbränden und auf kahlen Böden könne Starkregen gefährliche Folgen haben. Im Winter 2018 wüteten im Raum Santa Barbara erst schwere Waldbrände, dann folgten starke Regenfälle. Schlammlawinen und Erdrutsche zerstörten damals Hunderte Häuser, mehr als 20 Menschen kamen ums Leben.
Zwei schwere Großbrände, das Palisades-Feuer am Westrand von Los Angeles und das Eaton-Feuer nahe Pasadena und Altadena, zerstörten zu Beginn des Jahres mehr als 16.000 Gebäude. Die Feuerwehr war damals wochenlang im Großeinsatz, um die Brände einzudämmen. Mindestens 31 Menschen kamen ums Leben. (dpa/red)

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