Luftfahrtexperte über Flug MH370: „Australien und Malaysia vertuschen etwas“

Epoch Times28. Oktober 2014 Aktualisiert: 28. Oktober 2014 11:28

Die Suche nach dem vermissten Malaysia Airlines Flug MH370 kostet viel mehr als sie sollte, sagte der Luftfahrtexperte Des Ross und fügte hinzu, dass die malaysischen Luftfahrtbehörden nicht den richtigen Protokollen folgen würden. 

Ross sagte auch, die Beamten wissen mehr als sie zugeben. Er deutet alles darauf hin, dass es eine Art von Vertuschung oder Verschwörung gibt. "Wenn sie den richtigen Protokollen gefolgt wären, würden wir heute nicht mehr nach dem Flugzeug suchen", sagte der Experte zu The Malaysian Insider. 

Er meinte, dass die offizielle Version der Geschehnisse über das Verschwinden der Passagiermaschine nicht stimmen kann. "Der Flug hat den kambodschanischen Luftraum nie betreten", sagte Ross und fügte hinzu, dass es nach dem Verschwinden der Boeing 777 zunächst einige Verwirrungen gegeben hatte. Das Flugzeug verschwand am 8. März mit 239 Personen an Bord spurlos.

Ross ist davon überzeugt, dass es viele Informationen gibt, die nicht veröffentlicht wurden. 

"Welches Geheimnis behüten sie? Warum wurde die Öffentlichkeit immer noch nicht darüber informiert, was in dieser Nacht während der ersten vier Stunden geschah?", fragte Ross, über Free Malaysia Today. 

Er fügte hinzu, dass es verschiedene Aufzeichnungen von Gesprächen zwischen den Fluglotsen in Kuala Lumpur, wo das Flugzeug startete und der vietnamesischen Stadt Ho Chi Minh gegeben hat, sowie aufgezeichnete Kommunikationen zwischen Offizieren der Luftstreitkräfte und Fluglotsen in Kuala Lumpur. "Niemand kann uns weiss machen, dass diese Aufnahmen nicht existieren", so Ross. 

Er sagte auch, Australien könnte in einer Vertuschung involviert sein. Sowohl Malaysia als auch Australien "könnte beschuldigt werden, wichtige Informationen zurückzuhalten, welche den Familien und unabhängigen Ermittlern helfen würden herauszufinden was wirklich passiert ist", fügte er hinzu. 

Die Suche geht weiter

Währenddessen geht die Suche nach MH370 fernab im südlichen Indischen Ozean weiter. Das Australian Transport Safety Bureau (ATSB) sagte, dass die Suche nach dem verschwundenen Flugzeug noch Monate dauern werde. Die Agentur erklärte, die Trümmer der Boeing werden wahrscheinlich an der Küste von Indonesien und nicht Australien angeschwemmt werden. "Es gibt laufend Nachrichten von Menschen, die Material an der australischen Küste finden, von dem sie meinen, dass dies Trümmer der MH370 sind."

"Die ATSB verfolgt alle Hinweis mit Sorgfalt," berichtet die Independent. Die Australian Maritime Safety Authority meint, "wenn es schwimmende Wrackteile gibt, werden diese wahrscheinlich nach Westen abtreiben, weg von der australischen Küste."  

"Es ist möglich, dass einige Wrackteile an der indonesische Küste angeschwemmt werden. Indonesia ist in Alarmbereitschaft, dass Wrackteile auftauchen könnten." 

Peter Foley, ein australischer Suchkoordinator, sagte, dass er optimistisch wäre die Boeing zu finden. Zwei Schiffe mit High-Tech-Sonar-Geräten befinden sich auf der Suche nach dem vermissten Flugzeug. Er sagte, "das Wetter ist gut und die Suche geht rasch vorwärts."  

"Wir könnten außerordentliches Glück haben und das Flugzeug schnell finden," sagte Foley nach einem zweitägigen Gespräch mit malaysischen Behörden zu Reportern. 

"Wir könnten das Trümmerfeld jederzeit finden. Aber die Wahrscheinlichkeit, die Maschine schnell zu finden, ist angesichts der Größe des Suchgebietes gering. Es könnte viele Monate dauern", so Foley. 

Trotz einer massiven Suchaktion seit mehreren Monaten, gibt es noch keine Spur der vermissten Boeing 777. 

Das Schiff Discovery, vom niederländischen Auftragnehmer Fugro, erreichte am Mittwoch den Suchbereich etwa 1.800 km (1.100 Meilen) westlich von Australien. Die GO Phoenix, ein malaysisches Schiff, welches seit Anfang Oktober nach dem verschwundenen Flugzeug sucht, ist aktuell in der australischen Stadt Fremantle, wo es mit Verpflegung und Treibstoff beladen wird. 

Das dritte Schiff, die Fugro Äquator, wird sich voraussichtlich diese Woche bei der Suche anschließen. 

Australische Beamte sagten, dass die Suche bis zu einem Jahr dauern könnte. 

{GA:1177794}

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN