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Maas besucht Frontlinie in der Ostukraine

Am zweiten Tag seines Ukraine-Besuchs will sich Bundesaußenminister Heiko Maas heute ein Bild von der Frontlinie im Osten des Landes machen.

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Bundesaußenminister Heiko Maas spricht in Kiew mit dem Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt, Vitali Klitschko.

Foto: Michael Fischer/dpa

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Am zweiten Tag seines Ukraine-Besuchs will sich Bundesaußenminister Heiko Maas heute ein Bild von der Frontlinie zwischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten im Osten des Landes machen.
Zusammen mit seinem ukrainischen Amtskollegen Pawlo Klimkin besucht er das von den ehemals 1400 Einwohnern verlassene Dorf Schyrokyne, von dem aus man die Frontlinie sehen kann. Der 2014 und 2015 heftig umkämpfte Ort wird heute von ukrainischen Truppen kontrolliert. Maas ist nach Frank-Walter Steinmeier 2016 der zweite deutsche Außenminister, der sich ein eigenes Bild von der Front in dem umkämpften Gebiet macht.
Am Donnerstag hatte der Außenminister seinen Besuch mit politischen Gesprächen in Kiew begonnen und gesagt, dass er bis Juli auf eine Wiederbelebung der Gespräche über eine Konfliktlösung in der Ostukraine hofft. Seit vier Jahren bekämpfen sich in der ostukrainischen Region Donbass prorussische Separatisten und ukrainische Truppen.
Das Minsker Friedensabkommen von 2015 ist bisher kaum umgesetzt. Die Gespräche über eine Konfliktlösung zwischen Russland und der Ukraine unter Vermittlung von Deutschland und Frankreich haben seit mehr als 15 Monaten nicht mehr stattgefunden. (dpa)

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