Malaysia Airlines Flug MH17 Absturzstelle im Osten der UkraineFoto: Brendan Hoffman/Getty Images

Malaysia Airlines Flug MH17 Update: „Passagier trug Sauerstoffmaske“

Epoch Times10. Oktober 2014 Aktualisiert: 10. Oktober 2014 7:00

Der niederländische Außenminister Frans Timmermans sagte, dass einer der Passagiere des verunglückten Malaysia Airlines Flug MH17 eine Sauerstoffmaske trug, berichtet BBC-News.

An Bord der Unglücksmaschine befanden sich 298 Menschen. Die Boeing 777 wurde in dem umkämpfen Gebiet im Osten der Ukraine abgeschossen.  

Durch diese Offenbarung ist die Theorie, dass alle Passagiere an Bord sofort nach dem Angriff starben, zweifelhaft geworden.

Timmermans wird in Kürze sein Amt als Außenminister niederlegen und einen hochkarätigen Posten als rechte Hand von Jean-Claude Juncker, dem Präsident der Europäischen Kommission, antreten. 

Der Minister erwähnte die Sauerstoffmaske während eines Interviews im niederländischen Fernsehen, so BBC. In dem Interview sprach Timmermans auch über seine Rede vor den United Nations in New York, vier Tage nachdem MH17 abgeschossen wurde. 

In der Rede vor dem Sicherheitsrat sagte er: "Ich frage mich ob sie wussten, dass die Maschine abstürzt und wenn, hatten sie noch die Zeit sich gegenseitig in die Augen zu sehen und sich voneinander zu verabschieden?"

Er sagte auch, dass die 196 niederländischen Passagiere an Bord, die Flugobjekte die das Flugzeug zum Absturz brachten nicht gesehen hätten. 

"Aber wissen Sie, jemand wurde mit einer Sauerstoffmaske auf dem Mund gefunden – also hatten sie die Zeit um diese aufzusetzen?" sagte Timmermans.

In einem vorläufigen offiziellen Bericht über die MH17-Katastrophe, der am 9. September veröffentlicht wurde, wurde nicht erwähnt, dass ein Opfer eine Sauerstoffmaske trug.

Ein russischer Politiker bezeichnete den Untersuchungsbericht als "nicht wirklich informativ". In dem Report der niederländischen Ermittler hieß es, die Boeing 777 sei vermutlich "von mehreren mit großer Energie getriebenen Objekten" getroffen worden und danach auseinander gebrochen. Welcher Art dieser Angriff von außen war, wurde jedoch nicht erklärt. 

Am 17. Juli wurde der Malaysia Airlines Flug MH 17 über dem Osten der Ukraine abgeschossen. Das Flugzeug war von Amsterdam nach Kuala Lumpur unterwegs. 

Wer und warum die Passagiermaschine abgeschossen hat ist bislang unklar. Die ukrainischen Behörden beschuldigen die pro-russischen Separatisten und Russland für den Absturz verantwortlich zu sein. Auch die Vereinigten Staaten und mehrere EU-Länder beschuldigen Russland an der Tragödie Schuld zu haben. Es gibt jedoch keine Beweise die diese Behauptung bestätigen.

Das russische Verteidigungsministerium wies die Anschuldigungen zurück und behauptet, dass sich kurz vor dem Abschuss, zwei ukrainische Kampfjets in der Nähe des malaysischen Flugzeugs befanden. (so/dpa)

{GA:1168255} 


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion