Angehörige des verschwundenen Malaysia Airline Flug MH370Foto: Lintao Zhang/Getty Images

Malaysia Airlines MH370 gefunden? Nein! Stattdessen schikanieren chinesische Beamte die Angehörigen der Opfer

Epoch Times12. September 2014 Aktualisiert: 12. September 2014 8:10

Die Familienangehörigen der Passagiere des Malaysia Airlines Flug MH370 suchen noch immer nach Antworten über das seit sechs Monaten verschwundene Flugzeug. Die Boeing 777 verschwand mit knapp 300 Passagieren am 8.März über dem Indischen Ozean.

Einige chinesische Angehörige, der Passagiere an Bord des verunglückten Flugzeugs, sagen, dass sie von chinesischen Beamten geschlagen, belästigt und verhaftet worden seien. 

Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP, veranstalteten die Familienmitglieder ein Zusammentreffen in Peking um sich über ihre unglückliche Lage auszutauschen. Dabei erzählten einige Angehörige, dass chinesische Beamte sie belästigt hätten. Sie sagten, dass Dutzende ihrer Familienmitglieder geschlagen oder festgenommen worden wären.

"Jeder Tag ist eine Qual"

Über zwei Drittel der Passagiere des Malaysia Airlines Flug MH370 waren Chinesen. Rund 30 Angehörige versammelten sich in einem buddhistischen Tempel um ihre Leiden zu teilen.

"In China ist heute ein Festival an dem die Familie zusammen kommt, dass Mondfest", sagte Frau Zhang am Montag zu AFP. "Jeder Tag ist eine Qual, aber heute werden wir noch mehr leiden." 

Sie fügte hinzu: "Ich rufe die barmherzigen Menschen in dieser Welt auf sich zu beeilen und mein Kind zu retten. Rettet mein Kind."

Selamat Umar’s Sohn war auch Passagier auf dem Unglücksflug. Der Malaysier sagte, dass sich am vergangenen Sonntag rund 100 Personen versammelten um eine Gedenkfeier abzuhalten. "Es bricht mir das Herz, dass wir noch immer keine Informationen über MH370 haben", sagte er. "Ich kann überhaupt nicht zur Ruhe kommen."

Chinesische Beamte verhaften alte Leute und Kinder 

Chinesische Beamte schlugen und schikanierten die Familienangehörigen die zum Malaysia Airlines Büro in Peking gingen, um nach Antworten über das Unglück zu suchen. Unter den Verhafteten waren 4-jährige und 6-jährige Kinder. 

Dai Shuqin, 61, sagte, dass sie vor ein paar Monaten inhaftiert wurde. Ihre Schwester war an Bord des Flugzeugs. "Wir verstehen es nicht; wir sind nur ganz normale Menschen", sagte sie. 

"Einige von uns wollen sich sogar das Leben nehmen. Auf ein hohes Gebäude klettern und sich selbst töten", fuhr sie fort. "Wir werden so schlecht behandelt. Unser Land schützt uns überhaupt nicht. Wie können wir noch leben?"

Der 25-jährige Steve Wang von Peking sagte, dass er versuchen würde sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Seine Mutter war auch an Bord des verschwundenen Passagierflugzeugs. 

"Ich versuche wieder an die Arbeit zu gehen, aber ich weiß, dass ich es nicht ganz schaffe", sagte er, zum amerikanischen Nachrichtenportal CBC. "Jedes Mal wenn ich es versuche kann ich mich einfach nicht auf die Dinge konzentrieren. Ich denke immer an MH370." (so)

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