Einsatz eines Radar bei der Suche nach Flug MH370Foto: AFP/Getty Images

Malaysia Airlines MH370: Vater und Sohn auf der Suche nach Flug MH370

Epoch Times11. November 2014 Aktualisiert: 11. November 2014 14:23

Jay Larsen und sein 20-jähriger Sohn, Kolter, würden um diese Jahreszeit für gewöhnlich eine Familientradition pflegen und im amerikanischen Hochland Rehe und Elche Jagen. 

Stattdessen haben sich Vater und Sohn eine viel größeres Ziel gesetzt. Sie wollen die verschollene Passagiermaschine MH370 der Malaysia Airlines finden.  

Jay und Kolter sind wichtige Besatzungsmitglieder an Bord der GO Phoenix, eines der drei Schiffe welches im Indischen Ozean nach der verschollenen Malaysia Airlines sucht. Die Boeing 777 verschwand am 8. März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Passagiere an Bord spurlos. 

Eigentlich sollten Vater und Sohn aus Flathead County schon längst zu Hause und auf ihrem Trip in das Hochland sein. Die beiden wissen jedoch wie wichtig diese Suchexpedition ist, und was es für die Hinterbliebenen der Passagiere von MH370 bedeuten würde, könnten Wrackteile der Boeing gefunden werden. 

Seit sieben Monaten warten die Familienmitglieder der Menschen an Bord des verschollenen Flugzeugs vergebens auf Antworten, was mit der Maschine und ihren Lieben geschehen ist. 

Viele hoffen, dass die Suchmannschaften die Antworten auf ihre Fragen am Meeresgrund des Indischen Ozean finden werden. Die Schiffe mit spezieller Sonartechnologie sind auf der Suche nach MH370 und sollen Licht ins Dunkel bringen. 

Jay Larsen ist der Besitzer des Unternehmens Hydrosphärologie Solutions LLC (HSI) welches sich auf Tiefseesuche spezialisiert hat. Larsen hat mit dem Schiff GO Phoenix und hochentwickelter Sonartechnologie den Meeresgrund fernab im südlichen Indischen Ozean vermessen. In den letzten Monaten wurden Tausende Quadratkilometer Meeresboden kartiert, in der Hoffnung Wrackteile der verschollenen Boeing 777 zu finden. 

Sein Sohn, Kolter, ist ein Engineering-Student an der Montana State University. Um als Elektrotechniker auf der GO Phoenix bei Suche helfen zu können, hat sich Kolter ein Semester Auszeit vom Collage genommen. 

Das Sonar von LLC, SLH Prosas-60, wird von der GO Phoenix abgeschleppt und sendet akustische Pings aus um Bilder vom Meeresboden aufzuzeichnen. Diese Aufnahmen haben eine deutlich höhere Auflösung, als die herkömmlicher Sonars. Kolter hat ein tiefgründiges Verständnis von diesem Gerät.

"Kolter ist mit diesem Sonar vertraut," sagte Jay. "Er war schon einige Male mit einem Schiffe auf See, aber noch nie in dieser Größenordnung. Er hat das System ungefähr so gut im Griff wie die anderen. Er passend einfach in die Mannschaft und erledigt einen tollen Job als Elektrotechniker."

Bislang gibt es keine Spur vom Flugzeug, auch durch die großangelegten Suchaktionen wurden noch keine Ergebnisse erzielt. (so)  

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