Angehörige der Passagiere an Bord des Flug MH370 schicken ihre Gebete mit einer Laterne in den HimmelFoto: MOHD RASFAN/Getty Images

Malaysia Airlines MH370: Rechtsanwalt fordert „Antworten“ über das Verschwinden der Boeing

Epoch Times4. November 2014 Aktualisiert: 4. November 2014 15:04

Die zwei Söhne eines Passagiers an Bord der Malaysia Airlines MH370 beauftragten einen Anwalt um eine Klage gegen die Malaysia Airlines einzureichen. In einem neuen Bericht erläuterte der Anwalt, auf welcher Grundlage die Klage basiert. 

Arunan Selvaraj, der die beiden Teenager vertritt, sagte: "Wir wollen Antworten. Wir wollen, dass die Verantwortlichen… niemand ist bislang an die Öffentlichkeit getreten."

Er fügte hinzu: "Wir möchten wissen, was wirklich geschehen ist. Wir wollen, dass die Verantwortlichen heraus kommen", berichtet NBC-News. 

Selvaraj ist der Anwalt der zwei malaysischen Kinder, Jee Kinson und Jee Kinland. Die Jugendlichen verklagen Malaysia Airlines und die Regierung wegen den Verlust ihres Vaters. 

Sie beschuldigten die Abteilung der Zivilluftfahrt des fahrlässigen Handelns. Die Behörden hätten nicht versucht, das Flugzeug innerhalb einer angemessenen Frist, nachdem die Boeing 777 vom Radar verschwunden war, zu kontaktieren. Am 8. März startete das Flugzeug in Kuala Lumpur, auf den Weg nach Peking mit 239 Menschen an Bord. 

Selvaraj sagte, die Jungs haben "acht Monate gewartet" und erhielten, weder von dem Flugzeugbetreiber noch von der malaysischen Regierung, ausreichende Antworten. 

"Das ein großes Flugzeug in dem Zeitalter der Technik verschwindet ist wirklich inakzeptabel", sagte der Anwalt zur Associated Press. 

Die zwei Teenager klagen auf Schadenersatz. Zum einen wegen der psychischen Belastung durch den Verlust ihres Vaters und zum anderen wegen des finanziellen Verlustes. Ihr Vater hatte ein Unternehmen und verdiente rund 5000 Dollar im Monat.  

Ein chinesischer Angehöriger, der seine Mutter bei dem Flugzeugunglück verlor, sagte, dass viele Familien Anwälte engagierten. Er wüsste aber nicht, ob sie Klage einreichten. 

"Wir sehen uns die Gesetze genau an, um herauszufinden, wie wir unsere Fälle am besten vorbringen könnten. Zum Beispiel, ob wir eine Klage gegen Malaysia einreichen sollen oder nicht. Ohne zu wissen wo das Flugzeug ist, gibt es keine Beweise. Es besteht auch die Möglichkeit, dass sich die Dinge noch ändern," sagte Wang zur AP. "Momentan scheint es für uns sehr schwierig zu sein, eine Klage gegen die malaysische Regierung und ihr Militär einzureichen." 

Keine Spur von MH370

Der Chef der Fluggesellschaft Emirates, Tim Clark, ist einer von denen die die offizielle Version von Malaysia Airlines und den Behörden anzweifelt. Er glaubt nicht, dass die Maschine in den indischen Ozean abstürzte. 

Der Spiegel fragte Clark in einem Interview, warum jemand absichtlich die Boeing fünf Stunden lang in Richtung Antarktis fliegen hätte sollen? Daraufhin meinte er: "Wenn das überhaupt der Fall war! Ich meine, dass jedes Detail und alle sogenannten Fakten dieses Falls in Frage gestellt und transparent untersucht werden müssen. Das ist bisher nicht einmal annähernd geschehen. Es gibt viele Informationen, mit denen wir viel direkter und ehrlicher umgehen müssen. Jede Sekunde dieses Flugs muss analysiert werden. Bis zu seinem angenommenen Ende im Indischen Ozean. Für das man im Übrigen ja bislang keine Spur finden konnte, nicht einmal ein Sitzkissen." (so) 

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