Das ungelöste Rätsel des Flug MH370.Foto: Getty Images

Malaysia Airlines MH370 Update: Verursachten die Lithium-Batterien eine Explosion an Bord?

Epoch Times8. Dezember 2014 Aktualisiert: 8. Dezember 2014 10:56

Ein Test der amerikanischen Bundesluftfahrtbehörde, Federal Aviation Administration (FAA), hat ergeben, dass die malaysische Passagiermaschine MH370 durch ein Feuer oder eine Explosion, verursacht durch die wiederaufladbaren Lithium-Batterien im Laderaum, abgestürzt sein könnte.

Der Test zeigte, dass Passagiermaschinen durch defekte Lithium-Batterien leicht in Brand gesteckt oder explodieren können. 

Der Versuch wurde in einem Frachtcontainer durchgeführt, in dem sich etwa 5000 Lithium-Ionen-Batterien befanden. Die Beamten stellten eine Heizpatrone in den Container und simulierten damit eine Überhitzung der Batterien. Die Raumtemperatur erreichte knapp 600 Grad und löste die Überhitzung der Batterien aus. Dies führte zu einer Explosion wodurch die Containertür aufgesprengt wurde. 

Der in San Diego ansässige Anwalt Dan Gilleon vertritt die Angehörigen der Passagiere an Bord des Flug MH370. Er sagte, dass die Tests einen Einblick darüber geben könnten, was mit dem Flugzeug geschehen ist. Der Malaysia Airlines Flug MH370 verschwand am 8. März mit 239 Menschen an Bord spurlos.

"Wenn die FAA einen Test durchführt, werden diese Ergebnisse von den meisten Experten angenommen. Es ist ein großer Vorschritt, zumindest im Bezug auf diese Theorie", sagte Gilleon zu 10 News in San Diego.

Malaysische Beamte gaben bekannt, dass die Boeing 777 über 100 Kilogram schwere Lithium-Ionen-Batterien an Bord hatte. 

10 News gab an Dokumente aus dem Flugzeugfrachtverzeichnis erhalten zu haben, in denen es heißt: "Dieses Paket muss mit Sorgfalt behandelt werden. Sollte die Verpackung beschädigt werden besteht Brandgefahr."

Die Theorie, dass ein Brand an Bord ausgebrochen sein könnte, ist nicht neu. In früheren Berichten hieß es bereits, dass durch ein Feuer im Flugzeug Rauch und giftige Dämpfe enstanden wären, welche die Passagiere, die Besatzung und die Piloten außer Gefecht setzten. Infolgedessen flog die Maschine stundenlang im Autopilot-Modus, bis sie schließlich abstürzte.

"Wenn das stimmt, könnten diese Tests den Familienmitgliedern bei deren Zivilklagen helfen", so Gilleon. "Aber solange das Flugzeug nicht gefunden wurde, können wir nichts machen. Es ist schwierig Beweise für einen Fall vorzulegen, wenn man nicht einmal weiß was eigentlich geschehen ist. "

Unterdessen sagte Hans Weber, ein Luftfahrt-Sicherheitsexperte, dass die Theorie mit dem Feuer an Bord problematisch wäre. "Die Feuerlöschanlage wäre bei einem Feuer angesprungen", sagte Weber zu "The Station" und fügte hinzu: "Sensoren hätten den Piloten die Probleme übermittelt. Somit hätten sie ihre Masken aufsetzen können und die Crew hätte genug Zeit gehabt das Problem weiterzuleiten. Wenn sich das Feuer rasch ausgebreitet hätte, dann wäre das Flugzeug schnell angestürzt. Aber die Maschine war noch stundenlang in der Luft. Außerdem, wie ist die Tatsache zu erklären, dass die Boeing absichtlich in eine falsche Richtung gesteuert wurde?" (so)

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