Malaysia Airlines MH370 Verschwörungstheorie? – Airline Emirates Chef: „Informationen werden zurückgehalten“

Epoch Times23. November 2014 Aktualisiert: 23. November 2014 11:30

Der Präsident der Airline Emirates, Tim Clark, behauptet, dass die malaysische Regierung viel mehr über das Verschwinden des Malaysia Airlines Flug MH370 wüsste, als sie zugibt. 

In einem unlängst veröffentlichten Interview sagte Clark, dass leitende Beamte wichtige Informationen zurückhalten würden. Er meinte auch, dass man die Rolle des malaysischen Militärs bei dem Verschwinden der Boeing 777 am 8.März hinterfragen müsste. Das Flugzeug mit 239 Passagieren an Bord verschwand auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking spurlos. 

Der Emirates-Chef sagte weiters, dass die Maschine nicht von einem depressiven Piloten zum Absturz gebracht wurde, berichtet The Week UK. Ein Selbstmord gefährdeter Pilot hätte sich sofort ins Meer gestürzt, aber keinen Flugzeugabsturz mitten im Indischen Ozean geplant, so Clark. 

Er stellte es auch in Frage, dass der Pilot das Navigationssystems des Flugzeugs deaktiviert hatte.

"Dazu muss man das Flugdeck verlassen und durch eine Falltür im Boden nach unten klettern", erklärte der Emirates-Chef. "Aber irgendwie wurde dieses Ding deaktiviert und somit die Boden-Ortungsfunktion ausgeschaltet."

Clark sagte, dass die malaysischen Beamten nicht genügend Informationen veröffentlichten.

"Wir müssen wissen, wer genau in diesem Flugzeug saß. Es ist offensichtlich, dass einige Leute das wissen", meinte er und fügte hinzu, "wir müssen alle Details wissen. Was genau war im Laderaum des Flugzeugs? Es muss alles transparent gemacht werden."

"Ich denke wir wüssten mehr, würde es eine vollständige Transparenz von den Dingen geben, die alle Beteiligten wissen. Ich glaube nicht, dass alle Informationen bereits auf den Tisch gelegt wurden."

Clark fügte hinzu: "Dies ist ein sehr belebter Teil von Südostasien. Der Gedanken, dass wir nicht in der Lage sind zu erkennen wer Freund oder Feind ist und dass die Radaranlagen dies nicht wahrgenommen hätten ist bizarr. Was wäre geschehen, wenn das Flugzeug umgedreht und in die Petronas Towers in Kuala Lumpur geflogen wäre?"

Unterdessen sagte der MH370 Such-Koordinator Peter Foley, dass die Trümmer des Flugzeugs gefunden werden würden.

"Es wird bestimmt etwas an den Strand gespült werden. Wahrscheinlich in Sumatra", sagte Foley zu News.com.au. Er fügte hinzu: "Ich persönlich denke, dass wir bestimmt etwas finden werden. Es dauert lange bis Gegenstände aus dem Meer an Land gespült werden."

Er sagte, dass die Fischerei in der Nähe des Suchbereichs verboten wurde, da sich die Angelschnüre in die sechs Kilometer langen Abschlepp-Kabel der Suchausrüstung verheddern könnten.

"Manchmal ist das Wetter da draußen absolut schrecklich, mit zehn bis zwölf Meter hohen Wellen", so Foley. "Es ist eine extrem schwierige Umgebung, das ist sehr anspruchsvoll. Zum Glück gibt es ein gutes Risikomanagementsystem, damit niemand in Gefahr gebracht wird." (so) 

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