Aufnahmeeinrichtung für AsylbewerberFoto: über dts Nachrichtenagentur

Asylbewerber untergetaucht: Hausverbot in Flüchtlingsheim für aggressiven Malier

Epoch Times12. August 2016 Aktualisiert: 12. August 2016 10:39
Zwei Mal wurde ein Asylbewerber aus Mali bereits aus einem Flüchtlingsheim in Österreich geworfen. Der Mann wurde rabiat und bedrohte die Mitbewohner mit einem Messer, heißt es. Die Staatsanwaltschaft ließ den 30-Jährigen laufen, jetzt ist der untergetaucht.

Ein Asylbewerber aus Mali macht den österreichischen Behörden Ärger. Nachdem der 30-Jährige aus einem Flüchtlingsheim im Burgenland wegen tätlichem Angriff auf ein Paar rausgeworfen wurde, kam es nun erneut zu ein Gewaltakt, berichtet die Kronen-Zeitung.

Demnach sei der Malier das erste Mal in Deutsch Tschantschendorf wegen seiner Gewalttätigkeit aufgefallen. Dort habe er ein afghanisches Ehepaar und die Quartiergeberin zuerst mit einer Flasche, dann mit einem Messer bedroht. Der rabiate Asylbewerber hatte den Angaben nach mehr als zwei Promille im Blut. Nach dem Vorfall wurde er in ein anderes Asylheim verlegt.

In der Ersatzunterkunft sorgte der Migrant für den nächsten Polizeieinsatz. Laut „Krone“ bedrohte er dort mit geballter Faust die Mitbewohner.

Die Staatsanwaltschaft habe es aber wieder nur bei einer Anzeige auf freiem Fuß belassen und der aggressive Asylbewerber sei der Unterkunft verwiesen worden. Danach habe er zwei Nächte in einem Park verbracht und sei nun untergetaucht.

„Die Kosten dafür muss die Bezirksbehörde tragen, weil der Asylwerber aufgrund seines aggressiven Verhaltens aus der Bundesbetreuung rausgefallen ist“, heißt es. Indessen läuft sein Asylverfahren. Doch der Bescheid könne einem Beamten zufolge dem Mann gar nicht zugestellt werden, „weil keiner weiß, wo er sich derzeit aufhält.“ (so)

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