Methoden wie in „Nazi-Herrschaft“: Luxemburg bringt Wirtschaftssanktionen gegen Türkei ins Spiel
„Das sind Methoden, das muss man unverblümt sagen, die während der Nazi-Herrschaft benutzt wurden,“ so Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn.

Die türkische Polizei geht gegen prokurdische Demonstranten vor. 4. November Diyarbakir, TürkeiFoto: ILYAS AKENGIN/AFP/Getty Images
Istanbul (dpa) – Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn hat die Entwicklungen in der Türkei mit denen in der Nazi-Zeit verglichen und mögliche Wirtschaftssanktionen gegen Ankara ins Spiel gebracht.
Zum Vorgehen der Regierung unter dem von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ausgerufenen Ausnahmezustand sagte Asselborn im Deutschlandfunk: „Das sind Methoden, das muss man unverblümt sagen, die während der Nazi-Herrschaft benutzt wurden.“
Regierungssprecher Steffen Seibert sagte in Berlin, die Bundesregierung werde sich an einer „Sanktionsdebatte“ jetzt nicht beteiligen.
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