Malaysia Airlines MH17Foto: BULENT KILIC/Getty Images

MH17 Absturz: Russland ist verärgert und fordert sofortige Aufklärung des Unglücks

Epoch Times26. August 2014 Aktualisiert: 26. August 2014 11:01

Fünf Wochen sind bereits vergangen, seit dem die Passagiermaschine der Malaysia Airlines MH17 über dem Osten der Ukraine abgeschossen wurde. 

Wer oder warum die Boeing 777 mit über 200 Passagieren abgeschossen hat wurde noch immer nicht geklärt. Es scheint auch kein reges Interesse mehr daran zu bestehen, der wahren Ursache des Unglücks auf den Grund zu gehen.

Nachdem die Maschine abgeschossen wurde, wurden umgehend die russischen Separatisten, die sich in dem Gebiet bei Donetsk mit dem ukrainischen Militär heftige Gefechte liefern, beschuldigt für das Unglück verantwortlich zu sein. Bislang wurden weder von der Ukraine noch der USA Beweise für die Anschuldigungen vorgebracht.  

Russland fordert, die Beweise unverzüglich freizugeben

In Russland ist man bereits verärgert über die Tatsache, dass der Westen nichts dafür tut um den Grund des Absturzes von MH17 herauszufinden.

Der russische Außenminister Lawrow forderte die Veröffentlichung nun auf, die Gespräche zwischen den Piloten und der Flugleitung in Kiew zu veröffentlichten. Diese Gespräche wurden von der ukrainischen Regierung bislang nicht freigegeben.

"Wir versuchen als einzige, die Aufmerksamkeit auf dieses ernste Problem zu lenken", sagte Außenminister Sergej Lawrow bei einer Pressekonferenz am Montag in Moskau, berichten die Deutschen Wirtschafts Nachrichten (DWN). 

Bislang gibt es nur wilde Spekulationen gegenüber Russland und den Aufständischen, aber keine Beweise. "Niemand macht mehr den Mund auf", sagte Lawrow und fügte hinzu, dass Russland weiter nach der Wahrheit suchen werde.

Warum werden die Gespräche zwischen Fluglotsen und Piloten nicht freigegeben?

Laut den DWN sagte Lawrow auch, dass Moskau keine einleuchtenden Erklärungen dafür bekommen habe, warum Kiew die Aufnahmen der Gespräche der Fluglotsen mit den Flugzeugen, die sich zu dem Zeitpunkt über dem Absturzort der malaysischen Boeing befanden, nicht offen legt. 

Es ist bislang unklar, ob sich außer dem Passagierflugzeug auch ukrainische Militärmaschinen in dem Luftraum aufgehalten hatten. 

Der Rebellenführer Andrej Purgin sagte, dass die Wrackteile noch immer an der Absturzstelle bei Grabowo liegen würden. "Niemand sammelt sie ein. Offenbar braucht sie niemand mehr", sagte Purgin der Agentur Interfax zufolge, so DWN. Die internationalen Experten seien schon lange nicht mehr auf dem Trümmerfeld gewesen, heißt es.

DWN berichtet weiters, dass die niederländische Zeitung De Volkskrant eine Sprecherin der Sicherheitsbehörde AAM mit den Worten zitierte, dass sie nicht wisse, warum die niederländisch-australische Untersuchungskommission keine Wrackteile sichergestellt habe. Die Suche und Heimführung der bei dem Unglück ums Leben Gekommenen sollte absolute Priorität haben.

Russland hat bislang als einziges Land zur Aufklärung des tragischen Unglücks beigetragen. Das russische Militär hat Dokumente und Radarbilder vorgelegt, die beweisen sollen, dass sich in der Nähe von MH17 ein ukrainischer Kampfjet befunden hat. Der Westen hat bislang noch keine Beweise liefern können, dass die Behauptungen Russlands falsch wären. Trotz alle dem, hat der Westen weitreichende Sanktionen gegen Russland verhängt, die die Wirtschaft vieler EU Länder schon bald an den Rand des Kollaps treiben werden.(so) 

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