MH370 Update: Angebliche Fortschritte bei der Suche, nachdem Angehörige Malaysia Airlines verklagen wollen

Epoch Times7. November 2014 Aktualisiert: 7. November 2014 11:43

Behörden sagten, dass es Fortschritte bei der Suche nach dem verschwundenen Malaysia Airlines Flug MH370 geben würde. Das Joint Agency Coordination Centre veröffentlichte am Mittwoch ein Update über die Suche nach der vermissten Boeing 777. Das Flugzeug ist angeblich in den südlichen Indischen Ozean abgestürzt.

"Die aktuellen bathymetrischen Vermessungsarbeiten wurde am 26. Oktober abgeschlossen. Alle Daten von der karierten Gesamtfläche von mehr als 160.000 Quadratkilometer Meeresboden wurden analysiert", so der Bericht.

In dem Report heißt es auch, dass das GO-Phoenix-Schiff, welches bei der Suche des MH370 eingesetzt wird, "am 4.November mit der Unterwassersuchaktionen begonnen" hat. In der Zwischenzeit wurden mehr als "3.000 Quadratkilometer des Meeresbodens abgesucht."

Nach einem Stopp in Fremantle, Australien um neuen Treibstoff zu beziehen, startete die GO-Phoenix am Dienstag erneut mit der Unterwassersuche fernab im südlichen Indischen Ozean, berichtete 9-News.

Vergangene Woche suchte die niederländische Fugro Discovery in dem neuen Suchgebiet nach dem verschollenen Flugzeug. Die Discovery musste ihre Operationen wegen schlechten Wetterbedingungen aussetzen, konnte jedoch nach einer Wetterbesserung mit der Suche vorfahren. Die niederländische Fugro Äquator fuhr am Freitag zurück nach Fremantle. Dieses Schiff wird die Suche in der nächsten Woche fortsetzen.

Angehörige verklagen Malaysia Airlines

Der Bericht kommt nur zweit Tage, nachdem zwei Söhne eines Passagiers an Bord der Malaysia Airlines MH370, einen Anwalt beauftragten eine Klage gegen die Malaysia Airlines einzureichen. In einem unlängst veröffentlichten Bericht erläuterte der Anwalt, auf welcher Grundlage die Klage basiert. 

Arunan Selvaraj, der die beiden Teenager vertritt, sagte: "Wir wollen Antworten. Wir wollen, dass die Verantwortlichen… niemand ist bislang an die Öffentlichkeit getreten."

Er fügte hinzu: "Wir möchten wissen, was wirklich geschehen ist. Wir wollen, dass die Verantwortlichen heraustreten", berichtete NBC-News. 

Selvaraj ist der Anwalt der zwei malaysischen Kinder, Jee Kinson und Jee Kinland. Die Jugendlichen verklagen Malaysia Airlines und die Regierung wegen des Verlustes ihres Vaters. 

Sie beschuldigen die Abteilung der Zivilluftfahrt des fahrlässigen Handelns. Die Behörden hätten nicht versucht, das Flugzeug innerhalb einer angemessenen Frist, nachdem die Boeing 777 vom Radar verschwunden war, zu kontaktieren. Am 8. März startete das Flugzeug in Kuala Lumpur, auf den Weg nach Peking mit 239 Menschen an Bord und verschwand spurlos. 

Selvaraj sagte, die Jungs haben "acht Monate gewartet" und erhielten, weder von dem Flugzeugbetreiber, noch von der malaysischen Regierung, ausreichende Antworten. 

"Das ein großes Flugzeug im Zeitalter der Technik verschwindet ist wirklich inakzeptabel", sagte der Anwalt zur Associated Press. (so)

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