Michelle Obama attackiert Trump wegen Kindern in „Käfigen“ – Faktencheck: Anlagen von Barack Obama gebaut und genutzt

Von 20. August 2020 Aktualisiert: 21. August 2020 15:57
Die ehemalige First Lady Michelle Obama hat US-Präsident Trump vorgeworfen, Migrantenkinder an der Grenze zwischen den USA und Mexiko in "Käfige" zu sperren. Die Faktenchecker der Associated Press betonten jedoch: Die "Käfige" wurden von ihrem Mann Barack Obama gebaut und auch verwendet.

Michelle Obama hat in einer Rede behauptet, US-Präsident Donald Trump halte Kinder entlang der Grenze zwischen den USA und Mexiko in „Käfigen“ gefangen. Die ehemalige First Lady machte diese Aussagen auf dem Nominierungskongress der Demokratischen Partei.

Associated Press (AP) hat Michelle Obamas Rede analysiert. Die Nachrichtenagentur stellte klar: Obama hat US-Präsident Trump am Montag angegriffen, weil sie „Migrantenkinder von deren Eltern getrennt und in Käfigen getroffen“ habe. Doch, so die Faktenprüfer von AP, habe sie einen Punkt angesprochen, der oft sehr verzerrt dargestellt werde. Demokratische Politiker würden diese Sache immer wieder ansprechen und verzerrt darstellen.

Die Agentur schreibt: „Sie hat recht. Die Politik, die von Trump an der Grenze zwischen den USA und Mexiko durchgesetzt wird, trennt Tausende Kinder von ihren Familien. So etwas hat es in der Art und Weise noch nie zuvor gegeben“. Aber was Michelle Obama nicht sagen würde sei, dass diese „Käfige“ im Auftrag ihres Mannes gebaut und dann auch von seiner Regierung verwendet worden seien.

Und zwar für den gleichen Zweck: um Migrantenkinder in einem abgetrennten Bereich vorübergehend festzuhalten.

Demokraten verbreiten Kinderbilder von der Grenze aus dem Jahr 2014

AP fügte hinzu: Michelle Obamas Bezug auf „Käfige“ sei irreführend und werde häufig von demokratischen Politikern verwendet.

„Trump verwendet die Einrichtungen, die während der Obama-Biden-Regierung gebaut wurden, um Kinder an der Grenze unterzubringen. Es handelt sich um geschlossene Bereiche aus Ketten innerhalb der Grenzanlagen. In denen werden Migranten vorübergehend nach Geschlecht und Alter getrennt untergebracht“, so die AP-Faktenprüfer.

Die Nachrichtenagentur stellte auch fest: Die Fotos von Kindern in den Unterbringungszentren, die demokratische Politiker online in Umlauf gebracht haben, um Trump zu kritisieren, seien tatsächlich 2014 aufgenommen worden. Diese Bilder zeigten „einige der Tausenden unbegleiteten Kinder, die von Präsident Barack Obama festgehalten wurden“, betonte AP.

In ihrer Rede lobte Michelle Obama den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden für seine Zeit als Vizepräsident in der Regierung ihres Mannes Barack Obama. Sie sagte: „Er weiß, was nötig ist, um eine Wirtschaft zu retten, eine Pandemie zu überstehen und unser Land zu führen“.

Trump zu Obama: „Lehne dich zurück und beobachte!“

Präsident Trump reagierte auf die Rede der ehemaligen First Lady gelassen.

Auf Twitter schrieb er: „Möge bitte jemand @MichelleObama erklären, dass Donald J. Trump nicht hier im schönen Weißen Haus wäre, wenn ihr Mann, Barack Obama, nicht solch einen [schlechten] Job gemacht hätte. Meine Regierung und ich bauten die größte Wirtschaft in der Geschichte – jeden Landes – auf, schalteten sie aus, retteten Millionen von Menschenleben und bauen jetzt eine noch größere Wirtschaft auf, als sie vorher war. Die Arbeitsplätze schießen aus dem Boden, der NASDAQ hat bereits ein Rekordhoch erreicht, der Rest folgt. Lehne dich zurück und beobachte!“

Größtenteil virtueller Nominierungskongress der Demokraten

Der Nominierungskongress der Demokratischen Partei findet vom 17. bis 20. August statt. Unter den Rednern befinden sich der ehemalige Präsident Barack Obama, der ehemalige Präsident Bill Clinton, Senator Bernie Sanders, Senator Cory Booker, Senatorin Elizabeth Warren, der ehemalige GOP-Regierungschef John Kasich Rep. Jim Clyburn, die ehemalige First Lady Michelle Obama, Regierungschef Andrew Cuomo und andere.

Joe Biden hat Senatorin Kamala Harris auf der Veranstaltung als seine Vizepräsidentin nominiert. Der Kongress wird aufgrund der COVID-19-Pandemie größtenteils virtuell abgehalten.

Der Nationalkonvent der Republikaner ist vom 24. August bis zum 27. August geplant.

Dieser Artikel erschien im Original auf The Epoch Times USA unter dem Titel: Michelle Obama Fact-Checked by Associated Press Over Kids and ‘Cages’ Remark (deutsche Bearbeitung so)

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