Migrationskrise: Bulgariens Kirche spricht von „Invasion“

Bulgariens christlich-orthodoxe Kirche hat ein denkwürdiges Statement zur Migrationskrise abgegeben:

Der aktuelle Andrang von Flüchtlingen sei "eine Welle, die nach einer Invasion aussieht". Die Probleme in den Ursprungsländern müssten von deren Verursachern gelöst werden, und die Bulgaren dürften nicht den Preis "durch ihr Verschwinden" zahlen. So zitierte der österreichische Standard.

Die Zeilen stammen aus einer Erklärung, welche die Kirche am Wochenende ins Internet stellte: "Wir helfen Flüchtlingen, die schon in unserem Heimatland angekommen sind, aber die Regierung soll auf keinen Fall mehr Flüchtlinge hereinlassen", wurde darin gefordert.

Ministerpräsident: "Ich bin verschreckt"

Die meisten Migranten überquerten auf dem Weg nach Westeuropa bisher nicht die bulgarischen Grenzen, sondern reisten über Mazedonien und Serbien. Allerdings kamen auch Personen Irak, Syrien und Afghanistan, über die Türkei nach Bulgarien. Ministerpräsident Boiko Borisow erklärte am Freitag, er sei "besorgt", dass in den kommenden Monaten eine große Zahl von Flüchtlingen ins Land kommen könnte. "Wir sind Christen – sie sind Muslime", sagte Borisow. "Ich bin verschreckt und das bulgarische Volk ist verschreckt."

Im Bulgarien ist das Verhältnis zwischen Christentum und Islam laut der bulgarisch-orthodoxen Kirche wie folgt: 80 Prozent sind bulgarisch-orthodoxe Christen, 13 Prozent Muslime. Diese sind meist ethnische Türken, einige Roma und Bulgaren, die zur Zeit des Osmanischen Reiches zum Islam konvertierten.

Ungarischer Bischof sprach bereits von „Invasion“

Anfang September hatte ein ungarischer Bischof die aktuellen Vorgänge als „muslimische Invasion" bezeichnet: „Sie kommen her und rufen ‚Allah ist groß‘. Sie wollen die Kontrolle übernehmen", sagte Laszlo Kiss-Rigo gegenüber der Washington Post.

Der Bischof lebt und arbeitet in Szeged, im ungarischen Grenzgebiet zu Serbien und Rumänien. Er sagt, dass die meisten der Migranten Geld hätten und nicht hilfsbedürftig seien. Sie würden Müll hinterlassen und hochmütig das dargebotene Essen ablehnen. "Die meisten von ihnen verhalten sich sehr arrogant und zynisch", so der Bischof.

Ungarns Ministerpräsident Orbán nannte die unkontrollierte Einreise von Zehntausenden von Asylbewerbern ohne Überprüfung von Ausweisen und Papieren eine gefährliche Fahrlässigkeit. Orbán sagte vor einigen Tagen, dass er keinen anti-islamischen Standpunkt vertrete, aber eine „Änderung der kulturellen und ethnischen Zusammensetzung“ seines Landes ablehne. Ungarn ist aktuell dabei, seine Stacheldraht-Grenze zu Serbien mit Polizei und Militär zu verstärken. (rf / sm)

Ungarn erlebte schon mehrmals Unruhen durch Migranten, wie hier in Debrecen (Veröffentlicht auf Youtube am 4.09.)

In Mazedonien wiesen hunderte Migranten Essenspakete des Roten Kreuzes zurück. (Veröffentlicht auf Youtube am 1.09.)

https://youtube.com/watch?v=UeMIX90-594

Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/ausland/migrationskrise-bulgariens-kirche-spricht-von-invasion-a1272366.html