Prinz Andrew.Foto: Alexander Koerner/Getty Images

Missbrauch Minderjähriger – Prinz Andrew: „Ich habe nichts vom illegalem Verhalten Epsteins gewusst“

Epoch Times24. August 2019
Der britische Prinz Andrew hat nach eigenen Angaben nichts von den illegalen Machenschaften des verstorbenen Sexualverbrechers Jeffrey Epstein gewusst.

Der britische Prinz Andrew hat erneut bekräftigt, nichts von den illegalen Machenschaften des verstorbenen Sexualverbrechers Jeffrey Epstein gewusst zu haben. Zu „keinem Zeitpunkt“ während seiner Freundschaft zu Epstein habe er „irgendein Verhalten jener Art, das zu seiner Verhaftung führte“ beobachtet, erklärte der zweitälteste Sohn von Königin Elizabeth II. am Samstag. Es sei jedoch ein Fehler gewesen, Epstein auch „nach seiner Freilassung 2010 zu treffen“.

Der US-Multimillionär Epstein hatte nach Angaben des US-Justizministerium vor knapp zwei Wochen Suizid in seiner New Yorker Gefängniszelle begangen. Er war dort wegen diverser Sexualverbrechen angeklagt. So soll er jahrelang minderjährige Mädchen sexuell missbraucht und zur Prostitution angestiftet haben.

Zu Epsteins früherem Freundeskreis zählten neben dem früheren US-Präsident Bill Clinton auch der britische Prinz Andrew und viele andere Geschäftsleute und Politiker. Der Investmentbanker war bereits 2008 wegen der Prostitution junger Frauen zu 13 Monaten Gefängnis verurteilt worden und wurde seitdem als Sexualverbrecher geführt. Über 100 Frauen hatten Epstein des Missbrauchs beschuldigt.

Ein jüngst aufgetauchtes Video soll Prinz Andrew im Jahr 2010 im New Yorker Haus Epsteins mit einer jungen Frau zeigen. Virginia Giuffre, eine der Hauptzeuginnen in dem Fall, sagte aus, sie habe als Minderjährige Sex mit dem Sohn der Queen gehabt. Der Buckingham Palast hat die Anschuldigung gegen Prinz Andrew stets zurückgewiesen.

Epstein sei offensichtlich nicht der gewesen, für den er ihn gehalten habe, erklärte Prinz Andrew nun. „Das ist eine schwere Zeit für alle und ich weiß nicht, wie ich Herrn Epsteins Lebensführung verstehen oder erklären soll“, fügte er hinzu. (afp/so)



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