Tsunami-Warnung
Nach Tsunami-Warnung: Kleine Wellen erreichen Japan nach Seebeben
Vor der Küste Japans gab es ein Erdbeben der Stärke 6,7. Es wird vor einem Tsunami gewarnt – kleine Wellen trafen auf die Inseln.

Vor der Küste Japans hat es ein Erdbeben gegeben (Symbolbild).
Foto: Oliver Berg/dpa
Nach einer Tsunami-Warnung infolge eines Seebebens der Stärke 6,7 vor der nördlichen Küste Japans sind kleine Wellen auf den Inselstaat getroffen.
Eine erste Welle habe die Stadt Miyako in der Präfektur Iwate erreicht, sei jedoch zu klein für Messungen gewesen, erklärte die Japanische Meteorologiebehörde (JMA) am Sonntag. Kurz darauf habe eine zehn Zentimeter hohe Welle die Stadt Ofunato getroffen.
Das Seebeben hatte sich nach Angaben der JMA um 17:03 Uhr (Ortszeit, 9:03 Uhr MEZ) vor der Küste Iwates ereignet. Später folgten Nachbeben der Stärken 5,3 und 6,3. Die JMA sprach für Iwate eine Tsunami-Warnung aus und warnte vor Wellen mit einer Höhe von bis zu einem Meter.
Der japanische Fernsehsender NHK berichtete von im Meer erfassten Tsunamiwellen und rief die Bewohner des betroffenen Gebiets dazu auf, der Küste fernzubleiben.
Japan liegt in einem der tektonisch aktivsten Gebiete der Welt. Der Inselstaat wird jedes Jahr von etwa 1500 Erdbeben erschüttert. (afp/ks)
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