Die US-Kapitolpolizei steht am 12. Januar 2021 in Washington, DC vor dem US-Kapitol Wache. Das Pentagon setzt bis zu 15.000 Soldaten der Nationalgarde ein, um die Amtseinführung des gewählten US-Präsidenten Joe Biden am 20. Januar zu schützen, da neue Gewalt befürchtet wird.Foto: Tasos Katopodis/Getty Images

Nationalgardisten in Washington sichern bewaffnet Amtsübergabe an Biden ab

Epoch Times13. Januar 2021 Aktualisiert: 13. Januar 2021 13:23

Eine Woche vor der Amtseinführung des künftigen US-Präsidenten Joe Biden haben die in der US-Hauptstadt Washington stationierten Nationalgardisten mit dem Tragen von Waffen begonnen.

Ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP sah am Dienstag (Ortszeit) Nationalgardisten mit Maschinengewehren in der Nähe des Kapitols, in das bei einer Versammlung von Trump-Anhängern gewaltsam eingedrungen worden war. Ursprünglich sollte die Nationalgarde die Polizei in Washington nur logistisch unterstützen; ihre Bewaffnung war zunächst nicht vorgesehen.

Mit Blick auf mögliche Unruhen zur Vereidigung Bidens oder auch schon im Vorfeld, hatte das Pentagon den Einsatz von 15.000 Nationalgardisten in Washington beschlossen. Mehrere tausend von ihnen sind bereits im Einsatz.

Der US-General Daniel Hokanson, der das Büro der Nationalgarde im Pentagon leitet, hatte noch am Montag erklärt, die Nationalgardisten seien nicht zum Tragen von Waffen autorisiert worden. Die Bewaffnung der Nationalgardisten und ihre Ermächtigung zur Vollstreckung von Festnahmen seien das „letzte Mittel“ für den Fall, dass die Sicherheitslage außer Kontrolle gerate.

Laut der „New York Times“ ordnete das Verteidigungsministerium am Dienstag dann doch die Bewaffnung der Nationalgardisten an. Was sich an der Einschätzung im Pentagon geändert hatte, war zunächst unklar.

In einem internen Bericht warnte das FBI vor einer Störung der Vereidigung durch bewaffnete Trump-Anhänger. Laut dem Sender ABC News erhielt die Bundespolizei auch Informationen, wonach eine militante Gruppe plant, am 20. Januar in allen 50 Bundesstaaten Regierungseinrichtungen zu „stürmen“. (afp)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN
Kommentieren
Werte Leserinnen und Leser,
Ihre Kommentare sind uns willkommen, bitte lesen Sie vorher die Netiquette HIER.
Die Kommentare durchlaufen eine stichprobenartige Moderation.
Beiträge können gelöscht oder Teilnehmer können gesperrt werden.
Bitte bleiben Sie respektvoll und sachlich.

Ihre Epoch Times-Redaktion