Eine andere Boeing der Malaysian Airlines auf dem Rollfeld in Kuala Lumpur.Foto: MANAN VATSYAYANA / AFP / Getty Images

Neueste These: „MH370 flog auf Autopilot in den Untergang“

Epoch Times24. Juni 2014 Aktualisiert: 24. Juni 2014 12:55

Zur These, dass MH370, das verschollene malaysische Flugzeug, ins Meer stürzte, veröffentlichte die New York Times gestern eine neue Meldung. Das Flugzeug sei vermutlich in konstanter Höhe und Geschwindigkeit geflogen, bevor es abrupt ins Meer stürzte, lautet die Annahme, die darin verbreitet wird.

Diese These stützt sich wieder auf die Auswertung von Pins und Handshakes, die von MH370 durch Inmarsat aufgezeichnet worden waren. Der Satellitenbetreiber hatte erst Ende Mai Material über Flug MH 370 veröffentlicht, obwohl Angehörige der Passagiere dies schon viel früher gefordert hatten.

Angehörige glauben an Vertuschung

Der Malaysia Airlines Flug MH370 verschwand am 8. März spurlos. Die Boeing startete in Kuala Lumpur und war auf dem Weg nach Peking. An Bord waren 227 Passagiere und 12 Besatzungsmitglieder. Die großangelegte Suchaktion brachte bislang keine Ergebnisse. Angehörige gehen bereits von einer Vertuschungsaktion seitens der internationalen Regierungen aus. Sie haben begonnen, Geld zu sammeln um Whistleblower zum Auspacken zu bewegen.

Siehe: https://www.epochtimes.de/Flug-MH370-Die-Macht-des-Crowdsourcing-a1158550.html

Suchgebiet verschiebt sich schon wieder

Die neue These zu Höhe und Geschwindigkeit ist insofern interessant, weil sie eine Verschiebung des Suchgebietes zur Folge hat – mehrere hundert Kilometer weiter südwestlich von der vorherigen Zone. Nun wird das Flugzeug auf einem Korridor von rund 640 Kilometer Länge und knapp 100 Kilometer Breite vermutet.

Piloten-Selbstmord oder tragischer Unfall?

Es wird gesagt, dass Höhe und Geschwindigkeit von MH370 vermutlich kleineren Schwankungen unterlagen, als bisher vermutet. Dies wiederum ließe darauf schließen, dass der Treibstoff de Flugzeuges länger ausgereicht habe und das Flugzeug doch weiter in den Süden vorstieß. MH370 sei vermutlich auf Autopilot geflogen und dann wegen Treibstoffmangel abrupt ins Meer gestürzt.

Ermittler haben zwei Möglichkeiten zur Erklärung des Szenarios vorgeschlagen: Entweder habe der Pilot die Maschine mit Selbstmordabsicht in den Untergang gesteuert. Oder ein kleineres Feuer im Flugzeugrumpf habe die Passagiere und die Piloten durch Rauchentwicklung außer Gefecht gesetzt. Auf die Triebwerke und den weiteren Flugverlauf habe dies jedoch keine Auswirkung gehabt, weshalb das Flugzeug noch stundenlang auf Autopilot weiterflog, nachdem es vom Radar verschwand und keinerlei Antwort mehr gab. Wären die Piloten bei Bewusstsein gewesen, hätten sie MH370 im Gleitflug wassern können.

Malaysia: „Pilot ist nicht Ermittlungsfokus“

Am gestrigen Montag hatte der malaysische Verteidigungs-und Verkehrsminister Hishammuddin Hussein öffentlich den neuesten britischen und australischen Berichten widersprochen, wonach der Pilot Zaharie Shah als möglicher Kidnapper von MH370 wieder in den Hauptfokus der Ermittler gerückt worden sei. (Siehe: https://www.epochtimes.de/Flug-MH-370-Pilot-Zaharie-Shah-uebte-mit-Flugsimulator-Route-zu-Insel-im-Indischen-Ozean-a1162142.html) (rf)

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