Nigerianische Soldaten.Foto: SSOUF SANOGO/AFP via Getty Images

Nigerias Militär geht mit schwerem Gerät gegen bewaffnete Banden vor

Epoch Times20. Oktober 2021 Aktualisiert: 20. Oktober 2021 7:18

Nigerias Militär ist im Nordwesten des Landes mit schwerem Kriegsgerät gegen bewaffnete Banden vorgegangen. Die Armee habe im Bezirk Birnin Gwari im Bundesstaat Kaduna „über 50 Banditen“ getötet, erklärte ein Vertreter der regionalen Sicherheitsbehörden am Dienstag. Die Bewaffneten seien auf Motorrädern unterwegs gewesen und von Militärhubschraubern aus beschossen worden.

Im Nordwesten und Zentrum Nigerias sind seit Jahren schwer bewaffnete Banden aktiv, die lokal Banditen genannt werden. In den vergangenen Monaten hatte die Gewalt weiter zugenommen. Am Sonntag hatten Bewaffnete einen Markt in der Provinz Sokoto angegriffen und nach offiziellen Angaben 43 Menschen getötet.

Die bewaffneten Gruppen hatten zuletzt auch immer wieder Hunderte von Kindern entführt. Die meisten wurden freigelassen, oft nach Zahlung eines Lösegeldes. Dutzende werden jedoch immer noch festgehalten.

Wegen der Gewalt sind in Nigeria wie auch im benachbarten Niger tausende Menschen auf der Flucht. Hilfsorganisationen befürchten, dass sich die Lage zu einer humanitären Krise ausweiten könnte. (afp/oz)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion