Der Lastwagen in Nizza nach der tödlichen Fahrt.Foto: Franck Fernandes/dpa

Nizza: Gedenkveranstaltung zu islamistischem Anschlag mit 86 Toten

Epoch Times14. Juli 2021 Aktualisiert: 14. Juli 2021 12:42

In Nizza wird am Mittwoch an den islamistischen Anschlag mit 86 Toten vor fünf Jahren erinnert (ab 15.30 Uhr). Zu den Gedenkfeiern werden unter anderem der französische Regierungschef Jean Castex sowie die Familien der Opfer erwartet.

Ein Tunesier war am französischen Nationalfeiertag 2016 mit einem Lastwagen auf die Uferpromenade von Nizza gerast. Er tötete 86 Menschen und verletzte mehr als 200 weitere, bevor er von der Polizei erschossen wurde.

Damals am Abend des 14. Juli befanden sich aufgrund der Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag etwa 30.000 Menschen auf der Strandpromenade von Nizza, um von dort aus ein Feuerwerk zu beobachten.

86 Tote auf Zwei-Kilometer-Amokfahrt

Ungefähr gegen 22:45 Uhr fuhr der tunesische Attentäter mit einem weißen Lkw auf die für den Verkehr gesperrte Strandpromenade. Auf einer Strecke von etwa zwei Kilometern überfuhr er gezielt mehrere hundert Menschen. Mehrere Polizisten nahmen daraufhin die Verfolgung auf.

In der Nähe des Hotels Negresco schoss er auf drei Polizisten, die das Feuer erwiderten. Danach fuhr er noch etwa 300 Meter weiter und blieb schließlich mit dem Lkw am Palais de la Méditerranée stehen. Die Schüsse der Polizisten hatten den islamistischen Attentäter tödlich getroffen.

Opfer stammten aus 21 Nationen

Die Todesopfer des Anschlags stammten aus 21 Nationen. Unter den Todesopfern waren auch zwei Schülerinnen und eine Lehrerin aus Berlin.

Die islamistische Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) bekannte sich zu dem Anschlag. (afp/er)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion