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Sicherheitsbedenken

Nordkorea kritisiert Atom-U-Boot-Abkommen zwischen Südkorea und USA scharf

Nordkorea hat das Abkommen zwischen Südkorea und den USA über den Bau von Atom-U-Booten als gefährlichen Schritt kritisiert. Südkorea betont, dass keine Atomwaffen-U-Boote gebaut werden sollen und dass das Ziel nur die Verbesserung der Überwachungsfähigkeit sei.

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Das atomgetriebene Raketen-U-Boot "USS Michigan" legte in der südkoreanischen Küstenstadt Busan an.

Foto: Jo Jung-Ho/dpa

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Lesedauer: 1 Min.

Nordkorea hat eine Vereinbarung Südkoreas mit den USA zum Bau von Atom-U-Booten scharf kritisiert. Dies sei ein „gefährlicher Versuch der Konfrontation“ und berge die Gefahr eines „nuklearen Domino-Effekts“, schrieb die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Dienstag. Sollte der Süden atomar betriebene U-Boote besitzen, könnte dies zu einem „heißen Wettrüsten“ führen.
Das Präsidentenbüro in Seoul erklärte daraufhin, Südkorea habe keinerlei „feindliche Absichten“ gegenüber dem Nachbarland.

US-Truppen und Sicherheitspolitik

Südkorea hatte in der vergangenen Woche den Abschluss eines Sicherheits- und Handelsabkommen mit den USA bekanntgegeben, in dessen Rahmen auch U-Boote mit Atomantrieb gebaut werden sollen.
Bislang verfügt das Land nur über dieselbetriebene U-Boote. Präsident Lee Jae Myung hatte betont, Südkorea habe nicht vor, mit Atomwaffen ausgestattete U-Boote zu bauen. Diesel-U-Boote könnten nur kürzer unter Wasser bleiben, „was unsere Fähigkeit einschränkt, nordkoreanische oder chinesische U-Boote zu verfolgen“, sagte Lee.
Nordkorea verfügt dagegen über Atomwaffen. Die beiden Nachbarländer sind auch über sieben Jahrzehnte nach dem Ende des Korea-Kriegs im Jahre 1953 formell weiterhin im Kriegszustand. Die USA haben zehntausende Soldaten in Südkorea stationiert, unter anderem zum Schutz Südkoreas. (afp/red)

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