Norwegen: 13 Todesfälle nach Impfung – Nebenwirkungen der mRNA-Impfstoffe „könnten zum Tod geführt haben“

Epoch Times15. Januar 2021 Aktualisiert: 15. Januar 2021 22:31
Norwegen hat seinen COVID-19-Impfleitfaden geändert: „Sehr gebrechliche“ Menschen sollten die Impfung nicht mehr erhalten – Grund dafür sind 13 Todesfälle nach der Impfung.

„Wenn Sie sehr gebrechlich sind, sollten Sie wahrscheinlich nicht geimpft werden“, sagte Steinar Madsen von der norwegischen Arzneimittelbehörde am Donnerstag (14. Januar) gegenüber Reportern.

In Norwegen sind bisher 13 Todesfälle gemeldet worden – sie passierten aufgrund von Nebenwirkungen, welche offenbar mit dem mRNA-Impfstoff von Pfizer und BioNTech in Verbindung stehen.

Das Nationale Institut für öffentliche Gesundheit hat diese Verbindung zum Impfstoff hergestellt. Das Land hat bisher insgesamt 23 Todesfälle von 25.000 Impfungen. Nach der Prüfung der Todesfälle gab das Institut zu, dass „die Nebenwirkungen der mRNA-Impfstoffe … zum Tod geführt haben könnten“.

Diejenigen, die starben, waren alt und gebrechlich, im Alter von 80 und darüber.

„Die Berichte weisen darauf hin, dass häufige Nebenwirkungen von mRNA-Impfstoffen, wie Fieber und Übelkeit, bei einigen gebrechlichen Patienten zum Tod geführt haben könnten“, sagte Sigurd Hortemo, Chefarzt des Instituts.

Die übrigen zehn Todesfälle müssen noch ausgewertet werden.

Madsen betonte, dass viele tausend ältere und gebrechliche Menschen geimpft wurden, ohne dass es zu einem tödlichen Ausgang kam. Die Impfungen gegen das Virus mit dem Impfstoff von Pfizer und BioNTech begannen am 27. Dezember in Norwegen. Die Pflegeheimbewohner in Oslo waren die ersten Geimpften. 

Norwegen ist zwar Teil des europäischen Binnenmarktes, aber kein Mitglied der Europäischen Union, daher bekam es den Zugang zu den Impfstoffen, welche die EU über Verträge mit Pharmakonzernen erhält. Der Impfstoff von Pfizer hat Berichten zufolge eine Wirksamkeitsrate von 95 Prozent und keine ernsthaften Sicherheitsbedenken.

Geimpfte sprechen von „schwerem Kater“

Im November 2020 tauchten Berichte über Nebenwirkungen aus einer Pfizer-Impfstoffstudie mit mehr als 43.500 Freiwilligen auf. Einige berichteten von Schmerzen an der Einstichstelle, während ein Proband den Zustand nach der Impfung mit einem „schweren Kater“ verglich.

Stanley Wang aus Australien, sagte dem Sender „ABC News“ „Die Nebenwirkungen sind äquivalent zu einem schweren Kater, wo man Kopfschmerzen bekommt und man fühlt sich nicht so gut“. Das würde im Durchschnitt zwei Tage dauern, „aber einige Leute haben bis zu fünf Tage berichtet“, sagte der dem Sender.

Glenn Deshields, ein 44-jähriger Freiwilliger aus Austin, Texas, sagte „Fox News“ in einem Interview, dass er an der Injektionsstelle „eine Menge Schmerzen“ bekam. Die Nebenwirkungen „waren ein wenig schwerer, als ich dachte“, so Deshields. Er hat sich für „vielleicht drei bis vier Tage“ unwohl gefühlt, aber die Symptome nach der zweiten Injektion waren „viel mehr gedämpft“.

Patricia Stinchfield vom Minnesota Kinderkrankenhaus sagte während eines Treffens mit der Amerikanischen Ärztevereinigung am 23. November dem Beratenden Ausschuss für Immunisierungspraktiken, dass diese Nebenwirkungen „Immunreaktionen“ seien.

„Also, wenn Sie etwas nach der Impfung fühlen, ist das normal… Es ist normal, dass Sie Muskelkater im Arm oder Müdigkeit oder Körperschmerzen oder sogar etwas Fieber haben“, sagte sie.

(Mit Material von The Epoch Times USA/sza)


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