Anti-NATO Proteste in Newport EnglandFoto: CARL COURT/Getty Images

„Nukleare NATO Nein Danke“: Anti NATO-Protestgruppe marschiert gegen NATO-Gipfel

Epoch Times7. September 2014 Aktualisiert: 7. September 2014 13:09
Demonstranten marschieren auf NATO-Gipfel

Hunderte Demonstranten protestierten im Zentrum von Newport in Großbritannien gegen den NATO-Gipfel am Donnerstag. Berichten zufolge gab es weitere Protestmärsche in anderen Städten von Wales.

Schätzungsweise nahmen 500 NATO-Gegner an dem Marsch in Newport teil. Die friedlichen Demonstranten marschierten rund fünf Kilometer durch die britische Stadt. Die Organisatoren erhofften sich eine größere Anzahl an Teilnehmern. Es sollten sich rund 2.500 Menschen an dem Marsch beteiligen. 

Slogans wie "Fürsorge nicht Kriegsführung" wurden gerufen und Plakate mit der Aufschrift "Nukleare NATO Nein Danke" und "Stoppt die NATO" wurden von den Aktivisten getragen. 

"Die Demonstranten hoffen, dass der NATO-Gipfel nicht die Startrampe zu einem gefährlichen globalen Konflikt war", berichtete ein Russia Today Journalist. 

Er fügte hinzu: "Hier, rund um das Gebiet Celtic Manner in Newton steht das Hotel wo der NATO Gipfel abgehalten wird. Hier sind hunderte, wenn nicht ein paar tausend Demonstranten die sichtlich verärgert und wütend darüber sind, dass der NATO-Gipfel in Süd-Wales statt findet.

"Sie sehen die NATO auch als ein Symbol für verschiedene globale Probleme wie die Sparpakete und die Ungleichheit," so der Reporter.  

Pippa Bartolotti die Leiterin der Grünen Partei in Wales nahm auch an den Protesten teil. Als Symbol des Friedens legte sie einen Strauß weißer Blumen vor das Hotel in dem der Gipfel stattfand.

Die Nachricht an die NATO war: "Sehr geehrte NATO, Frieden ist mächtiger als Krieg. Setzen Sie die kleinen Leute an die erste Stelle."

Die Proteste verliefen friedlich. Die Polizei inhaftierte nur einen 57-jährigen Mann von Newport der in Besitz einer Angriffswaffe war. Insgesamt wurden rund 9.500 Polizisten eingesetzt um für Sicherheit der Veranstaltung zu sorgen.


 

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