Österreich fordert 600 Mill. Euro „Schmerzensgeld“ für Mehrbelastungen durch Migranten
Die österreichische Regierung fordert von der EU eine Entschädigung für die Mehrbelastungen durch Migranten. Österreich habe 55.000 Migranten zusätzlich aufgenommen und fordert eine Aufstockung des europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds.

Provisorisches Flüchtlingscamp in Kufstein, 3. November 2015Foto: GUENTER SCHIFFMANN/AFP/Getty Images
In einem Schreiben von Finanzminister Hans Jörg Schelling an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker forderte dieser Entlastungen für jene Länder, die Migranten aufnähmen.
Schelling nannte eine Summe von rund 600 Millionen Euro, die Österreich durch die Aufnahme von rund 90.000 Migranten entstanden seien.
Das Land könne jedes Jahr 35.000 Asylsuchende aufnehmen, habe also 55.000 Menschen mehr aufgenommen. Der Minister forderte in dem Schreiben die Aufstockung des europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (Amif).
Zudem solle der Verteilungsschlüssel des Fonds angepasst werden, um "willige" Länder zu stützen. Schelling sei "persönlich zunehmend frustriert" über die "riesigen Probleme" in der Union. (dts)
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