Provisorisches Flüchtlingscamp in Kufstein, 3. November 2015Foto: GUENTER SCHIFFMANN/AFP/Getty Images

Österreich fordert 600 Mill. Euro „Schmerzensgeld“ für Mehrbelastungen durch Migranten

Epoch Times7. Februar 2016
Die österreichische Regierung fordert von der EU eine Entschädigung für die Mehrbelastungen durch Migranten. Österreich habe 55.000 Migranten zusätzlich aufgenommen und fordert eine Aufstockung des europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds.

In einem Schreiben von Finanzminister Hans Jörg Schelling an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker forderte dieser Entlastungen für jene Länder, die Migranten aufnähmen.

Schelling nannte eine Summe von rund 600 Millionen Euro, die Österreich durch die Aufnahme von rund 90.000 Migranten entstanden seien.

Das Land könne jedes Jahr 35.000 Asylsuchende aufnehmen, habe also 55.000 Menschen mehr aufgenommen. Der Minister forderte in dem Schreiben die Aufstockung des europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (Amif).

Zudem solle der Verteilungsschlüssel des Fonds angepasst werden, um "willige" Länder zu stützen. Schelling sei "persönlich zunehmend frustriert" über die "riesigen Probleme" in der Union. (dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion