Österreichs Außenminister Kurz glaubt an Einigung mit Ankara

Kurz warnte davor, von der Türkei ein zu großes Entgegenkommen zu erwarten.
Titelbild
Türkische FlaggeFoto: über dts Nachrichtenagentur
Epoch Times13. März 2016

Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz glaubt an eine Einigung mit der Türkei beim EU-Gipfel diese Woche. Gleichzeitig warnte Kurz im Gespräch mit der "Bild am Sonntag" davor, sich allein auf das Land am Bosporus zu verlassen: "Wir müssen dafür sorgen, dass wir der Türkei nicht ausgeliefert sind. Das tun wir, indem die europäischen Regierungen wieder eigenständig Kontrolle darüber erlangen, wer zu uns kommt. Also die Flüchtlinge in Griechenland versorgen und nicht weiter nach Deutschland oder Österreich reisen lassen."

Kurz warnte davor, von der Türkei ein zu großes Entgegenkommen zu erwarten. "Die Türkei ist in einer starken Position und sich dessen auch bewusst. Daher kann das Abkommen mit der Türkei auch nur ein Teil der europäischen Lösung sein." Die Verhandlungen in der Flüchtlingskrise müssten zudem "unabhängig von den EU-Beitrittsverhandlungen" geführt werden, so Kurz. "Die EU hat klare Kriterien, die jedes neue Mitgliedsland erfüllen muss, gerade auch in Sachen Rechtsstaatlichkeit und Pressefreiheit. Da kann es für niemanden einen Rabatt geben."

(dts Nachrichtenagentur)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion