„One Health“-Ansatz: Staatschefs fordern Vertrag zur Bekämpfung von kommenden Pandemien

Epoch Times17. April 2021 Aktualisiert: 17. April 2021 18:20
Regierungschefs zahlreicher Länder – inklusive Kanzlerin Merkel – warnen vor den nächsten Pandemien, die bestimmt kommen würden. Und da kein einzelner Staat und keine internationale Organisation dazu fähig wäre, diese Gesundheitskrisen alleine zu bewältigen, brauche es nun einen „Großen Vertrag zur Bekämpfung von Pandemien“.

Mehr als zwanzig Staats- und Regierungschefs und der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordern einen „Großen Vertrag zur Bekämpfung von Pandemien“. Damit solle die Lehre aus den Fehlern im Umgang mit COVID-19 gezogen werden, heißt es in einem gemeinsamen Aufruf.

Kommuniziert wurde die Idee in einem Gastbeitrag in der „Frankfurter Allgemeine“. Zu den Unterzeichnern des Beitrags zählen unter anderen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Frankreichs Präsi­dent Emmanuel Macron, der Premierminister des Vereinigten Königreichs Boris Johnson, EU-Ratspräsident Charles Michel, Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa, Kenias Präsident Uhuru Kenyatta und Tedros Adhanom, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation.

Die Corona-Pandemie habe „unsere Schwächen und unsere Uneinigkeit offengelegt. Jetzt müssen wir die Chance ergreifen und als Weltgemeinschaft in friedlicher Zusammenarbeit über diese Krise hinaus gemeinsam tätigt werden“, heißt es. Und weiter: „Die Covid-19-Pandemie hat uns nachdrücklich und schmerzhaft daran erinnert, dass niemand sicher ist, solange nicht alle sicher sind.“

Es werde künftig auch Pandemien und andere schwere Gesundheitskrisen geben, denen sich kein einzelner Staat und keine internationale Organisation allein stellen könne. „Es ist nur eine Frage der Zeit, wann es wieder so weit ist“, so die Staatschefs.

Sie vergleichen die derzeitige Krise mit den beiden Weltkriegen. Die Pandemie stelle die Weltgemeinschaft vor die größte Herausforderung seit den späten 1940er Jahren, heißt es. „Damals, nach den Verheerungen zweier Weltkriege, kamen führende Politiker zusammen, um den Grundstein für das multilaterale System zu legen. Die Ziele waren klar: Die Staaten sollten stärker gemeinsam agieren, die Versuchungen des Isolationismus und des Nationalismus sollten gebannt und die Herausforderungen angegangen werden, die nur gemeinsam im Geist der Solidarität und Zusammenarbeit zu bewältigen waren – Frieden, Wohlstand, Gesundheit und Sicherheit.“

Staatschefs fördern „One Health“-Ansatz

Und heute, in Zeiten der Pandemien, werde „eine robustere internationale Gesundheitsarchitektur“ angestrebt. Dazu zählen die Verbesserung von Warnsystemen, die gemeinsame Datennutzung, sowie die gemeinsame Forschung. Auch das öffentliche Gesundheitswesen solle verbessert werden, also etwa die Verteilung von Impfstoffen, Medikamenten, Diagnostika und persönlicher Schutzausrüstung. „Mit diesem Ziel vor Augen sollten die Staaten unserer Überzeugung nach gemeinsam einen neuen völkerrechtlichen Vertrag zu Pandemievorsorge und -bekämpfung ausarbeiten“, heißt es in dem Aufruf.

Eine solche neue „kollektive Verpflichtung“ wäre ein Meilenstein auf dem Weg, die Pandemievorsorge auf „höchster politischer Ebene“ voranzubringen. Diese würde, eingedenk des Grundsatzes „Gesundheit für alle“, in ihrem Kern Bezug auf die Satzung der Weltgesundheitsorganisation nehmen und andere „wichtige Organisationen“ miteinbeziehen.

Der Vertrag würde ferner die Anerkennung eines „One Health“-Ansatzes umfassen, der die Gesundheit von „Menschen, Tieren und des gesamten Planeten“ miteinander verknüpft. (oz)



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